1860 feiert mit Derbysieg Saisonstart nach Maß

14 Jul
Das war ein Start nach Maß für den TSV 1860 Rosenheim in die neue Regionalliga-Saison: Am 1. Spieltag gewannen die Sechziger das Derby gegen den SV Wacker Burghausen vor über 1.000 Besuchern mit 4:2 (2:0).
Bei schwierigen Platzverhältnissen tasteten sich beide Teams zunächst ab. Es dauerte geschlagene 20 Minuten bis zur ersten nennenswerten Torraumszene, als sich Laurin Demolli halblinks energisch durchsetzte, allerdings am langen Arm von Wacker-Keeper Ludwig Zech hängenblieb. Der Nachschuss von Danijel Majdancevic wurde von einem Verteidiger kurz vor dem Tor weggeköpft.
Der junge Gäste-Torwart stand auch in der Folge im Mittelpunkt. Erst kam Moritz Moser nach einem Freistoß von Linor Shabani vor ihm an den Ball und köpfte zur 1:0-Führung für die Gastgeber ein (27.). Zwei Minuten vor der Pause sah Zech dann alles andere als gut aus, als er nach einer Ecke von Max Mayerl einen Kopfball von Christoph Wallner durchrutschen ließ – 2:0 für die Sechziger. Burghausen hatte bis zur Pause hingegen keine nennenswerte Torchance, forderte allerdings in der 35. Minute einen Elfmeter. Allerdings war Sammy Ammari in dieser Szene schlichtweg ohne Gegnereinwirkung ausgerutscht.
Auch nach der Pause erwischten die Gastgeber wieder einen Start nach Maß. Nach einer kurz ausgeführten Ecke und einer Flanke von Mayerl wurde der Ball auf den zweiten Pfosten verlängert, wo Wallner einen Schritt schneller als sein Gegenspieler war und den Ball zum 3:0 über die Linie brachte (50.). Der Ex-Rosenheimer Andrija Bosnjak und Ammari (58.) vergaben auf der Gegenseite eine Doppelchance, ehe Wacker durch einen trockenen 20-Meter-Flachschuss von Julien Richter auf 3:1 verkürzte (60.).
Die Gäste blieben nun am Drücker. Ammari probierte es erst aus der Drehung (74.) und scheiterte dann per Kopf an der Latte (78.), ehe Majdancevic nach einem Klassekonter über Korbinian Linner und Sebastian Hölzl in der 89. Minute mit dem 4:1 alles klar machte. Burghausen kam durch Muhamed Subasic zwar noch einmal heran (90.) und konnte in der Nachspielzeit noch einen weiteren Lattentreffer verzeichnen, ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg der Hausherren jedoch nicht mehr.
Stimmen zum Spiel:
Wolfgang Schellenberg (Trainer SV Wacker Burghausen): „Anfangs hat uns Rosenheim ordentlich unter Druck gesetzt und wir hatten kaum Entlastung. Hinzu kamen viele verlorene Zweikämpfe und unnötige Fouls. Die Gegentore sind aber alle nach Standards gefallen, davor hatten wir noch gewarnt. In der zweiten Halbzeit waren wir dann am Drücker, hatten zwei Lattentreffer und auch aus dem Spiel heraus noch einige gute Möglichkeiten.“
Thomas Kasparetti (Trainer TSV 1860 Rosenheim): „Wir wollten mutig aufspielen und ein gutes Gefühl bekommen. Das ist uns in der ersten Halbzeit sehr gut gelungen, wobei wir natürlich davon profitiert haben, dass die Chancen heute gleich reingegangen sind. Nach der Pause haben wir deutlich an Höhe verloren, aber so etwas muss man einer jungen Mannschaft auch mal zugestehen. Das werden wir genau analysieren.“
 
Das Spiel in der Statistik:
TSV 1860 Rosenheim – SV Wacker Burghausen 4:2 (2:0)
TSV 1860 Rosenheim: Herzig – Fambo, Wallner, Lenz – Mayerl, Shabani (89. Tobias), Moser, Köhler (80. Neumeier) – Demolli (71. Hölzl), Linner – Majdancevic – Trainer: Kasparetti.
SV Wacker Burghausen: Zech – Nicklas (73. Mazagg), Buchner, Mankowski, Schulz – Bachschmid (46. Maier), Subasic, Scheidl, Stingl (46. Richter) – Bosnjak, Ammari – Trainer: Schellenberg.
Schiedsrichter: Böhm (Wolfratshausen).
Tore: 1:0 (27.) Moser, 2:0 (43.) Wallner, 3:0 (50.) Wallner, 3:1 (60.) Richter, 4:1 (88.) Majdancevic, 4:2 (90.) Subasic.
Gelb: Fambo / Mankowski, Bachschmid.
Zuschauer: 1.006.
Bes. Vorkommnisse: keine.

„Super Stimmung“ und „gut gearbeitet“: 1860 heiß auf Derby-Auftakt

11 Jul

Nur 41 Tage nach der nervenaufreibenden Relegation gegen die DJK Gebenbach und dem damit verbundenen Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern wird es für den TSV 1860 Rosenheim schon wieder ernst. Am Sonntag, 14 Uhr, steht im Jahnstadion am 1. Spieltag der neuen Saison das prestigeträchtige Derby gegen den SV Wacker Burghausen auf dem Programm.

Trotz der extrem kurzen Vorbereitungszeit von nur dreieinhalb Wochen ist man im Lager der Sechziger heiß auf den Auftakt. „Eine unserer Hauptaufgaben war es, die ganz vielen jungen neuen Spieler an das Team heranzuführen, zu integrieren und ihnen unsere Spielidee zu vermitteln. Ich denke, das ist uns ganz gut gelungen“, sagte Trainer Thomas Kasparetti, der auch schon einen „sehr guten Zusammenhalt“ innerhalb der Mannschaft festgestellt hat.

Diese Einheit wird auch nötig sein, denn mit Burghausen kommt ein vermutlich bärenstarker Gegner an die Mangfall – auch wenn es zum Saisonauftakt für beide Teams gewissermaßen ein Sprung ins Ungewisse sein wird. „Burghausen ist ein absolutes Top-Team, das aus meiner Sicht in dieser Saison sicherlich zu den Meisterschaftsfavoriten zählt. Wir müssen zusehen, dass wir kompakt und geschlossen dagegen halten, das Tempo des Gegners aufnehmen und dann immer wieder Nadelstiche setzen“, ließ Kasparetti schon ein wenig die Marschroute für sein Team durchblicken.

Burghausen zeigte sich bislang bereits in beachtlicher Frühform. Die Elf von Wolfgang Schellenberg verlor nur eines ihrer insgesamt elf Vorbereitungsspiele (2:4 gegen Zweitliga-Aufsteiger Wehen-Wiesbaden). Zuletzt musste allerdings kurzfristig der Vorbereitungsplan umgeschmissen werden, da man wegen „Sicherheitsbedenken“ von einem Testturnier in Kirchanschöring kurzfristig ausgeladen wurde. Im Raum standen potentielle Fan-Ausschreitungen. „So etwas ist eine Woche vor dem Regionalliga-Auftakt alles andere als gut“, sagte Teammanager Karl-Heinz Fenk. Ersatzweise wurde ein weiteres Testmatch am Dienstagabend gegen den SV Kirchanschöring organisiert, das die Salzachstädter souverän mit 4:1 gewannen. 

Zur eigenen Aufstellung wollte der Rosenheimer Coach derweil noch nicht zu viel verraten: „Die Spieler, auch diejenigen, die zum Teil erst später dazugekommen sind, haben in der Vorbereitung alle sehr gut gearbeitet. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der eine oder andere am Sonntag sein Debüt in der Regionalliga feiern wird.“ 

Klar ist aber auch, dass das Corox-Team mit Wiggerl Räuber, Pius Krätschmer und jetzt kurzfristig noch mit Markus Einsiedler und Philipp Maier vier namhafte Abgänge wegstecken muss. „Zweifellos werden wir diese vier gestandenen Spieler nicht 1:1 ersetzen können. Wir müssen uns vielmehr überlegen, wie wir jetzt unsere Spielweise entsprechend anpassen“, so Kasparetti, der aber auch klarstellte, dass so etwas „Zeit und Geduld“ brauche.

Das sieht der Sportliche Leiter, Hansjörg Kroneck, ähnlich. „Grundsätzlich habe ich großes Vertrauen in den bestehenden Kader. Die Stimmung ist super und wir müssen den Jungs jetzt auch erst mal ein paar Wochen Zeit geben.“ Weitere Transfers bis zur Deadline am 31. August wollte der Sportchef aber nicht gänzlich ausschließen: „Sollten wir feststellen, dass wir weit weg sind, müssen wir natürlich noch etwas machen!“ Den Gegenbeweis dazu können die Sechziger am Sonntag antreten.

Neue sportliche Herausforderungen – Einsiedler und Maier verlassen 1860

9 Jul

Stürmer Markus Einsiedler und Mittelfeldmann Philipp Maier verlassen den TSV 1860 Rosenheim. Nach vielen Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit möchten sich beide Spieler noch einmal neuen sportlichen Herausforderungen stellen. Einsiedler und Maier waren dem Verein viele Jahre verbunden und haben ihren Anteil an den erfolgreichen Auftritten in der Regionalliga geleistet.

Wir wünschen beiden Spielern für die Zukunft alles Gute.

Heutaler Hof perfekter Gastgeber für Trainingslager

8 Jul

Neben der Trainingsarbeit spielen natürlich auch das Wohlbefinden und die Entspannungsmöglichkeiten eine große Rolle. Dies war absolut gegeben beim Trainingslager der Regionalliga Herren im Tiroler Unken.

Alle haben sich rundum wohlgefühlt im Heutaler Hof. Ein großes Dankeschön für die großartige Gastfreundschaft und die tolle Atmosphäre.

Erfolgreiches Trainingslager in Tirol

8 Jul

Vier intensive Tage verbrachte die Regionalliga-Mannschaft im österreichischen Unken. Neben der Trainingsarbeit legte das Trainerteam großen Wert auf die Entwicklung des Teamspirit. Zweimal testete die Mannschaft auch, am Freitag gegen die Stadtkollegen vom Sportbund Rosenheim (Ergebnis 4:1) und zum Abschluss erzielte man noch ein 3:0 gegen Wörgl.

Die Atmosphäre und Voraussetzungen im Mannschaftshotel Heutaler Hof waren optimal, der Saisonstart kann für die 60er kommen.

Hier ein paar Impressionen aus dem Trainingslager: