Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim – Sommercamp der Rothosen

28 Jul

Ein tolles Sommercamp ging am Sonntag Abend zu Ende. 60 Jungs und Mädchen aus dem Landkreis zeigten über drei Tage ihr ganzes können.

Neben intensiven Techniktraining, standen auch Zweikampf und viel Torschuss auf dem Trainingsplan.

Auch viele spannende Spiele mit tollen Leistungen zeigten die Nachwuchskicker.

Das besondere Highlight war sicher die Mini-WM am Sonntag Nachmittag. Die Kids zeigten an allen Tagen vollen Einsatz. Mittags wurden alle Campteilnehmer immer bestens versorgt und konnten wieder richtig Gas geben. Ein großes Dankeschön geht an das Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf für die tolle Gastfreundlichkeit.

Zum Ende des Tages vergaben die Trainer noch zahlreiche Ehrungen und verabschiedeten die Kindern in die Sommerferien.

Wir bedanken uns bei allen Eltern und Kinder für die Teilnahme am Feriencamp des TSV 1860 Rosenheim und freuen uns bereits jetzt schon auf das Ostercamp 2020!

Leidenschaftliches Spiel – keine Punkte

28 Jul

Nichts zu holen gab es für den TSV 1860 Rosenheim am Samstagnachmittag in Schwaben. Gegen den FV Illertissen verlor die Elf von Thomas Kasparetti mit 3:5.

Nach nur wenigen Minuten musste 1860-Keeper Marius Herzig das erste Mal hinter sich greifen. Nach einem blitzsauberen Konter traf Benedikt Krug erst die Latte, den Nachschuss konnte Marius Wegmann zur FVI-Führung einschieben (6.). Nur kurz später hatten die Gastgeber die nächste Großchance, doch Kai Luibrand, der alleine auf Herzig zulief, zielte zu hoch und verpasste das 2:0 (14.). Wieder nur ein paar Minuten später war es wieder Luibrand, der eine weitere gute Chance vergab und wieder über dass Tor schoss (21.).

Kurz vor der Trinkpause dann das erste Lebenszeichen der Rosenheimer: Einen Eckball von links konnte Moritz Moser verlängern und Christoph Wallner am langen Pfosten musste nur noch einnicken (22.). Die Gastgeber ließen sich davon aber wenig beeindrucken, Herzig musste sich nach einer guten halben Stunde beweisen, als er einen Schuss von Stanislaw Herzel sehenswert parieren konnte (33.). Die letzten zehn Minuten vor der Halbzeit hatten es dann in sich: Erst konnte Kai Luibrand durch einen Doppelschlag (34. und 39.) auf 3:1 stellen, mit dem Pausenpfiff konnte Laurin Demolli zumindet den Anschluss herstellen (45.).

„Wir hatten einfach einen rabenschwarzen Tag erwischt. Ich glaube, dass uns das Spiel vom Dienstag noch in den Beinen gesteckt hat. Man hat gemerkt, dass die Jungs noch nicht so frisch waren. Deshalb wurden wir auch in der ersten Halbzeit überrumpelt und waren verunsichert“, so 1860-Trainer Thomas Kasparetti. Sein gegenüber war natürlich etwas positiver eingestellt: „Es war ein wirklich tolles Spiel der Mannschaft. Das war die beste erste Halbzeit, seitdem ich hier bin.“

Nach der Pause hatten sich die Sechziger noch einmal viel vorgenommen, doch Maurice Strobel stellte per Foulelfmeter den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (56.). Und es kam sogar noch bitterer: Kai Luibrand schnürte nach einem Eckball seinen Dreierpack und köpfte zum 5:2 ein (65.). Rosenheim gab sich zwar nie auf, doch der Treffer zum 3:5 (71.) von Danijel Majdancevic blieb dann nur noch Ergebniskosmetik.

Für die Rosenheimer heißt es nun „Kopf hoch“, am kommenden Freitag steht schon der nächste Kracher an, wenn um 19 Uhr die Profitruppe des 1. FC Schweinfurt 05 im Jahnstadion gastiert.

Quelle: Beinschuss

Mit Respekt nach Illertissen

26 Jul

Es geht Schlag auf Schlag in der englischen Woche in der Regionalliga Bayern. Am kommenden Samstag gastiert der TSV 1860 Rosenheim zum 4. Spieltag der Regionalliga Bayern beim FV Illertissen.

War am Freitag in Augsburg noch das Pech für die Rosenheimer der Drehbuchautor des Spiels, so stand am Dienstag Abend gegen Rain das Glück mit im Kader der 60er. Und ein überragender Torhüter Marius Herzig, der nach einem tollen Spiel mit einer Glanztat die drei Punkte in Rosenheim hielt. Ein ganz wichtiger Sieg für die Moral und das Selbstvertrauen der jungen Rosenheimer Mannschaft. Und mit 6 Punkten aus drei Spielen kann ordnet man den Saisonauftakt als gelungen ein.

Der FV Illertissen steht erst Spiel 3 in dieser Saison bevor. Nach dem Sieg im stimmungsvollen Auftaktmatch gegen den FC Memmingen gab es in der letzten Woche eine Heimniederlage gegen den TSV Buchbach. Da das Spiel des dritten Spieltags gegen den Nachwuchs des FC Augsburg verschoben wurde, wird die kommende Partie eine wahre Standortbestimmung für Illertissen.

„Der Gegner ist noch nicht richtig angekommen in dieser Saison, das merkt man. Wir gehen mit Respekt an das Spiel heran, rechnen mit einem offenen Spiel, das viel über Zweikämpfe kommt. Das haben wir in dieser Woche trainiert. Wir sind gut vorbereitet“, so Coach Thomas Kasparetti.

Kasparetti hat eine weitere Alternative zur Verfügung. Linor Shabani wird nach seiner gelb-roten Karte wieder in den Kader der 60er zurückkehren.

„Wir wollen weiter hungrig bleiben. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut, das Feedback von außen ist sehr gut. Wir werden die Spannung in der Mannschaft weiter hoch halten und wollen was Zählbares aus Illertissen mitnehmen“ so der Coach.

Sechziger feiern 1:0-Erfolg gegen Aufsteiger TSV Rain

24 Jul

Zweites Heimspiel, zweiter Heimsieg: Bis der 1:0 (1:0)-Erfolg gegen Aufsteiger TSV Rain/Lech am Dienstagabend jedoch unter Dach und Fach war, durchlebten der TSV 1860 Rosenheim und die Mehrzahl der 430 Fans im Jahnstadion eine emotionale Achterbahnfahrt.

Die ersten rund 25 Minuten gehörten den Gastgebern. Die erste wirklich nennenswerte Torchance hatte Laurin Demolli, der sich nach 14 Minuten klasse durchsetzte und dann knapp über den Kasten schoss (14.). Zwei Minuten später war die Führung fällig, als die Kugel nach einem Klassespielzug über Max Mayerl und Danijel Majdancevic zu Luftetar Mushkolaj gelangte, der aus halblinker Position überlegt und flach ins lange Eck traf (16.).

Auf der Gegenseite wurde eine Freistoßflanke vom spielenden Co-Trainer der Gäste, Johannes Müller, in höchster Not geklärt (22.), ehe eine Szene aus der 27. Minute den Spielcharakter unwiderruflich veränderte. Rains Kapitän Fabian Triebel stieg an der Seitenlinie mit gestreckten Beinen hart gegen Majdancevic ein und bekam dafür von Schiedsrichter Thomas Berg (Landshut) die Rote Karte unter die Nase gehalten.

„Eine unfassbare Fehlentscheidung“, schimpfte Gästecoach Alexander Käs hinterher, dessen Team sich in der Folge bis zur Pause weit zurückzog. Yanick Tobias (29.) und Korbinian Linner (45.+3) aus spitzem Winkel hatten noch den zweiten Rosenheimer Treffer auf dem Fuß – genau wie Mushkolaj fünf Minuten nach Wiederbeginn, als er in Rücklage geriet und aus fünf Metern übers quasi leere Tor schoss (50.).

In der zweiten Halbzeit mussten sich die 60er-Fans nicht nur in dieser Szene die Haare raufen. Rain hatte taktisch umgestellt und lief trotz Unterzahl nun wesentlich früher an, was den Sechzigern zunächst gehörige Probleme bereitete. Einmal war auch richtig Dusel dabei, als der Freistoß von Müller ans Lattenkreuz krachte (52.)

Dennoch gab es immer wieder dicke Konterchancen für die Kasparetti-Elf, wobei die Rosenheimer teilweise zu dritt fast „blank“ auf Maschke zuliefen, aber das Kunststück fertigbrachten, vier, fünf beste Gelegenheiten zur Entscheidung auszulassen. In einer hektischen Schlussphase wäre dies fast noch bestraft worden. Doch Alexis Fambo grätschte Maximilian Käser in allerletzter Sekunde ab (89.) und Keeper Marius Herzig parierte in der vierten Minute der Nachspielzeit gegen Dominic Robinson geradezu sensationell und hielt damit den Dreier fest.

„Die Rote Karte hat den Spielverlauf natürlich maßgeblich beeinflusst. Dennoch konnten wir Rosenheim mit unserem Pressing zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst überraschen“, meinte Käs. Sein Kollege Thomas Kasparetti analysierte: „Ich finde, für die Zuschauer war es ein überragendes Spiel mit vielen Emotionen. In der ersten Halbzeit haben wir es gut gemacht, nach der Pause hatten wir große Probleme mit den Tempowechseln von Rain. Dennoch hätten wir weitere Tore machen müssen.“

 

Das Spiel in der Statistik:

TSV 1860 Rosenheim – TSV Rain/Lech 1:0 (1:0)

TSV 1860 Rosenheim: Herzig – Fambo, Wallner, Lenz – Mayerl (69. Köhler), Moser, Tobias (80. Albrich), Linner – Demolli (61. Neumeier) – Majdancevic, Mushkolaj – Trainer: Kasparetti.

TSV Rain/Lech: Maschke – Götz, Bauer, Triebel, Bobinger – Cosic (75. Käser), Schröder, J. Müller, Knötzinger – Greppmair (46. Robinson), Dannemann (75. Kurtishaj) – Trainer: Käs.

Schiedsrichter: Berg (Landshut).

Tor: 1:0 (16.) Mushkolaj.

Gelb: Albrich / Greppmair, Robinson.

Rot: – / Triebel (27./grobes Foulspiel).

Zuschauer: 430.

Bes. Vorkommnisse: keine.

„Können voll mithalten“: Herren heiß auf Aufsteiger Rain

22 Jul

Zweites Heimspiel am Dienstag, 19 Uhr

Die neue Regionalliga-Saison nimmt für den TSV 1860 Rosenheim gehörig Fahrt auf. Nur vier Tage nach der unglücklichen Auswärtspleite in Augsburg steht für die Sechziger am Dienstagabend bereits das zweite Heimspiel der noch jungen Saison an. Um 19 Uhr empfängt die Corox-Elf den Aufsteiger TSV Rain/Lech.

„Der Stachel aus dem Augsburg-Spiel saß tief. Die Mannschaft hat das selbst in Unterzahl sehr gut gemacht und hätte sich einen Punkt absolut verdient gehabt. Mit der letzten Aktion dieses Spiel so zu verlieren, ist natürlich sehr bitter“, analysierte Coach Thomas Kasparetti die ärgerliche 0:1-Last-Minute-Niederlage am Freitagabend im Rosenaustadion bei der U23 des Bundesligisten FC Augsburg.

Doch der Blick geht bei den Sechzigern bereits wieder nach vorne. Die Stimmung in der Mannschaft ist nach wie vor sehr positiv. „Wir haben in den ersten beiden Saisonspielen ganz klar gesehen, dass wir auf Regionalliga-Niveau voll mithalten können“, so Kasparetti, der sich mit seinem Team intensiv auf das Match gegen den Aufsteiger vorbereitet hat. „Gegen Rain wird es nicht leicht. Deren Einzelspieler haben sehr viel Qualität und vor allem das zentrale Mittelfeld ist sehr stark besetzt“, so der Rosenheimer Chefanweiser. 

Schaltzentrale der Gäste ist der spielende Co-Trainer Johannes Müller, der aus der Zentrale heraus alle Fäden zieht. Zudem konzentrieren sich die Schützlinge von Trainer Alexander Käs stark auf zweite Bälle. „Ich gehe davon aus, dass Rain mit viel Euphorie und Selbstvertrauen zu uns kommen und uns eventuell sogar hoch anlaufen wird“, so Kasparetti, der sich allerdings überlegen muss, wie er den gelbrot-gesperrten Linor Shabani am besten ersetzen kann. Mit Yannick Tobias und dem aufgerückten U19-Akteur Yannick Albrich, der im Training bislang einen guten Eindruck hinterlassen hat, stünden gleich zwei Eins-zu-Eins-Alternativen parat. Die andere Variante wäre eine Veränderung der taktischen Grundordnung.

Die Entscheidung darüber fällt mitunter erst kurzfristig. Die Marschroute dagegen ist aus Sicht der Rosenheimer klar. „Wir wollen wieder mutig spielen und dann sehen, was am Ende rauskommt“, so Kasparetti, der sich zudem darüber freuen kann, dass in dieser Woche der langzeitverletzte Adel Merdan ins Mannschaftstraining zurückkehrt: „Ich freue mich sehr auf ihn. Adel hat eine lange Leidenszeit jetzt hoffentlich erfolgreich hinter sich!“