Bittere Niederlage im Abstiegskampf

 „Wir werden jeden Stein umdrehen“, kündigt Hans Kroneck, Sportlicher Leiter des TSV 1860 Rosenheim, nach der herben 2:5-Niederlage gegen den SV Heimstetten an. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt nun bereits fünf Punkte.

Im Kampf um den Klassenerhalt kassierte der TSV 1860 Rosenheim am Samstag eine herbe Niederlage. Mit 2:5 ging die Mannschaft von Trainer Thomas Kasparetti beim direkten Konkurrenten SV Heimstetten unter. Damit bleiben die 60er mit 21 Punkten auf dem ersten Abstiegs-Relegationsplatz, haben aber jetzt schon fünf Punkte Rückstand auf Heistetten und auf das rettende Ufer.

„So eine Leistung ist ein absolutes No-Go im Abstiegskampf“, sagt Hans Kroneck, Sportlicher Leiter des TSV 1860 Rosenheim, gegenüber beinschuss.de. „Wir hatten nicht die nötige Aggressivität und die Abstände zum Gegner waren zu groß.“ Wie gegen Schalding-Heining war Kroneck vor allem mit der Einstellung seiner Mannschaft nicht zufrieden: „So eine Leistung lasse ich mir nicht mehr gefallen.“


Die Kasparetti-Elf kam gut ins Spiel und ging in der 16. Minute durch Achitpol Keereerom in Führung. Nur drei Minuten später hatte Rosenheim die Chance zum 2:0, doch dann kam der Gastgeber besser ins Spiel und erzielte durch Lukas Riglewski den Ausgleich (28.). „Wir sind sehr gut reingekommen, doch ab dem Ausgleich waren wir komplett tot“, sagt Kroneck.

Heimstetten ging mit einer 2:1-Führung in die Pause, kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Sebastiano Nappo auf 3:1. Zwar gelang Christoph Fenninger noch der Anschlusstreffer (51.), doch nur zwei Minute später stellte erneut Nappo den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Den Schlusspunkt setzte Riglewski, der einen Elfmeter zum 5:2-Entstand verwandelte.

„Uns scheint der Glaube zu fehlen, dass wir so ein Spiel gewinnen können“, sagt Rosenheims Sportlicher Leiter. Die 60er verloren beide Partien gegen Heimstetten und kassierten dabei elf Gegentore. Kroneck: „Die Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt ist immer da. Aber realistisch gesehen, müssen wir uns mit der Relegation beschäftigen.“

Die Niederlage gegen Heimstetten war die fünfte Pleite in der Regionalliga in Folge, seit dem Re-Start gab es nur einen Sieg gegen Wacker Burghausen im Ligapokal. „Die Analyse läuft derzeit intensiv“, so Kroneck, der ankündigt: „Wir werden jeden Stein umdrehen.“ Am kommenden Wochenende haben die 60er spielfrei, eher es in zwei Wochen auswärts gegen den SV Aschaffenburg geht.

Quelle: Rosenheim24.de

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