HerrenLandesliga Südost

Kastl verschießt zwei Elfmeter und feiert am Ende einen glücklichen Sieg

Kastl – Jede Menge Action wurde an der Jahnstraße in Kastl geboten: drei Elfmeter, zahlreiche hochkarätige Chancen und immer wieder im Mittelpunkt der Unparteiische Jakob Putz, der keine klare Linie fand und viele fragwürdige Entscheidungen traf. Kastl durfte sich am Ende bei ihrem Schlussmann Andreas Peller bedanken, der eine hohe Niederlage mit einem Sahnetag verhinderte.

Die ersten dreißig Minuten gehörten ganz klar den Hausherren. Die 60er hatten noch das Kopfkissen im Gesicht, da rollte die Offensiv-Power der Jokic-Truppe auf Alin Goia zu. Nach nicht mal fünf gespielten Minuten zeigte der Schiedsrichter schon auf den Punkt, doch Goia blieb Sieger. Spinner, Zwislsperger & Co. machten mächtig Dampf und holten eine Ecke nach der anderen raus. Der TSV wusste sich nur schwer zu helfen. In der 21. Minute sorgte Putz wieder für Aufregung, als er erneut auf den Elfmeterpunkt zeigte. Max Pichler klärte den Ball außerhalb vom 16er und flog über Kastls Stürmer drüber. Fragwürdige Entscheidung hier auf Elfmeter zu gehen. Zwislsperger ließ es sich nicht nehmen und hämmerte das Leder in den linken Winkel. Dies war auch gleichzeitig der Wachrüttler für die Schellenberg-Truppe. In der 33. Minute hätte es für TSV einen Elfmeter geben müssen, doch die Pfeife blieb stumm. Sämtliche mitgereisten Fans, aber auch die Anhänger aus dem Kastl-Lager, konnten diese Entscheidung nicht verstehen. Bis zum Pausenpfiff hatte Peller einiges zu tun – Salkic, Pichler & Smajlovic scheiterten am Keeper und so ging der Hausherr mit 1:0 in die Kabine.

+++ 1860 belohnt sich nicht für eine starke zweite Hälfte +++

Schon zu Beginn der zweiten Halbzeit gab 1860 Rosenheim Gas. Es gab eine Doppelecke, die brandgefährlich in die Mitte kam, aber Kastl konnte zweimal in letzter Sekunde abwehren – wieder war Peller zur Stelle. Nach einem Befreiungsschlag der Gastgeber war die Situation eigentlich geklärt, aber Salkic machte das Spielgerät nochmals scharf und verursachte in einer unstrittigen Szene den dritten Elfmeter. Auch diesen Elfmeter brachte Kastl nicht unter. Ab diesem Zeitpunkt merkte man, dass Kastl die Puste ausging. Gratt hatte die wohl dickste Chance – setzte aber den Ball neben dem Kasten unter. Smajlovic und Demolli spielten die Abwehr schwindlig, fanden aber an Peller ihren Meister. In der 79. Minute hätte es wieder Elfmeter für die 60er geben müssen. Diesmal war Peller viel zu spät dran, traf Rosenheims Pichler, doch wieder blieb die Pfeife stumm. Jetzt verstand man die Welt nicht mehr. Zeitspiel, jede Menge Diskussionen und ein überforderter Schiedsrichter – Rosenheim drückte immer weiter, doch der letzte Ball fand nicht ins Tor. Es war der Abend des Andreas Peller, dieser wuchs über sich hinaus und hielt was es nur zu halten gab. Am Ende war es ein glücklicher Sieg für die Jokic-Truppe, die zurecht ihren Schlussmann feierten. Rosenheim hätte mindestens vier, wenn nicht sogar mehr Tore, schießen können, doch einer hatte etwas dagegen.

Der zweite Abschnitt war kein Vergleich zur ersten Hälfte, doch leider ist Fußball am Ende nicht immer fair und die drei Punkte bleiben in Kastl. Weiter geht’s für die Rothemden am Freitag, 20.10. um 19 Uhr im Jahnstadion. Gast ist der 1. FC Garmisch-Partenkirchen, der Aufsteiger aus dem Allgäu. Kein angenehmer Gegner, doch mit dem Willen und der Einstellung von der zweiten Hälfte kann man auf drei Punkte hoffen. Kopf hoch Jungs!!!

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