Heimsieg! Wichtige 3 Punkte gegen Illertissen

25 Nov

Das Durchatmen war deutlich spür- und hörbar: Mit einem erzwungenen 1:0-Erfolg über den FV Illertissen im letzten Heimspiel des Jahres haben die Regionalliga-Fußballer des TSV 1860 Rosenheim die 20-Punkte-Marke überschritten und einen direkten Abstiegsplatz verlassen.

Vor dem letzten Auftritt im Jahr 2019 bei Schweinfurt 05 haben die Sechziger aber dennoch einen Zähler weniger als in der Winterpause der vergangenen Spielzeit – und da musste man sich ja bekanntlich via Relegation die Zugehörigkeit in Bayerns höchster Spielklasse sichern.

„Natürlich hätten wir gerne 25 oder 28 Punkte. Für uns selbst sind wir nach dem Umbruch und der neuen Ausrichtung, mit jungen Spielern zu arbeiten, im Soll“, sagt Sportlicher Leiter Hansjörg Kroneck. Für diese interne Zufriedenheit sorgten die drei Zähler am Samstag. „Es war unheimlich wichtig, dass wir jetzt auf 21 Punkte gekommen sind“, so Kroneck nach einem Spiel, das wieder typisch für die bisherige Spielzeit verlaufen war. Erneut ließen die Sechziger im ersten Durchgang die große Möglichkeit zur Führung sausen. Diesmal verschoss Luftetar Mushkolaj einen Foulelfmeter, den Illertissens Tormann Schmidt ungestüm gegen den nachsetzenden Moritz Moser verursacht hatte. „Ich war sicher, dass ,Lufti‘ trifft“, meinte Trainer Thomas Kasparetti hinterher, „ich prangere es aber auch nicht an, wenn ein 21-Jähriger die Eier hat und sich in so einer Situation den Ball schnappt“. Kann man so sehen, allerdings war der Elfer unvorbereitet und dann auch unplatziert geschossen.

„Die Jungs sind dann aber stabil geblieben“, lobte Kasparetti. Und so gab es eine weitere gute Chance vor der Pause: Einen weiten Einwurf von Moser verpasste A-Junior Achitpol Keereerom (er spielte erstmals in der Anfangsformation) knapp, am langen Pfosten kam Nicolaj Madsen zum Schuss, aber Gäste-Keeper Schmidt parierte erneut. Das war ganz nach dem Gusto von Kasparetti: „Wir wollten das Spiel in die gegnerische Hälfte verlagern, egal wie. Und dann viele Standards generieren – irgendwann musste es dann mal klappen.“ Das war in der 83. Minute der Fall, als Maxi Mayerl einen Freistoß in den Strafraum brachte. Der Ball wurde per Kopf weiterverlängert, im Gewühl vor dem Tor beförderte Moser die Kugel dann über die Linie. Der Lohn für den laufstarken Mittelfeldakteur, der unglaublich viele Zweikämpfe bestritt.

Entscheidend für den Sieg der Rothemden war aber die Defensivleistung: Mit dem gewohnt engagierten Mayerl und dem auffällig unaufgeregt agierenden Robert Köhler auf den Flügeln sowie dem verlässlichen Georg Lenz und dem herausragenden Mathias Heiß erlangten die Sechziger die notwendige Stabilität – nicht umsonst mit Spielern, die schon jahrelang in der Liga agieren und Identifikationsfiguren an der Jahnstraße sind. Dahinter bestritt Niklas Pfister sein Punktspieldebüt für die Rosenheimer und seine Premiere in der Regionalliga. Der 19-Jährige meisterte seine Aufgabe bravourös. „Er ist von null auf hundert reingekommen, das war stark“, attestierte Kasparetti. Zweimal hatte er das Glück an seiner Seite, als Illertissen zu Kopfbällen in aussichtsreichen Situationen kam. Pfister hielt aber seinen Kasten sauber.

TSV 1860 Rosenheim:Pfister, Köhler, Heiß, Lenz, Linner, Madsen, Moser, Mayerl, Demolli (ab 80. Eminoglu), Keererom (ab 67. Hölzl), Mushkolaj (ab 90. + 1 Albrich).

Schiedsrichter:Dinger (TSV Bischofsgrün).

Zuschauer:340.

Tor:1:0 Moser (83.).

Besonderheit:Illertissens Torwart Schmidt pariert Foulelfmeter von Mushkolaj (11.).

Quelle: OVB

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim – U13 siegt in Erding

24 Nov

Mit einem knappen Auswärtssieg von 0:1 bei der JFG Sempt Erding sichert sich die U13 um Trainer Markus Markulin die Herbstmeisterschaft in der BOL Oberbayern. Die Rothosen verbuchen jetzt 34 Punkte auf ihrem Konter. Klasse Leistung Jungs! Wir sind stolz auch euch!

Vor der Winterpause nochmal alles geben

22 Nov

Am Samstag 23. November, gastiert der FV Illertissen am 21. Spieltag in der Regionalliga Bayern im Rosenheimer Jahnstadion zum letzten Heimspiel vor der Winterpause. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Die 60er wollen sich natürlich nochmal mit einer guten Leistung und am Liebsten mit drei Punkten vom heimischen Publikum in die Winterpause verabschieden.

Der FV Illertissen kommt wie die Rosenheimer mit zwei Niederlagen am Stück ins Jahnstadion, aktuell stehen sie mit 25 Punkten auf Platz 11 der Tabelle. Allen Beteiligten in Erinnerung ist sicherlich das spektakuläre Hinspiel am 4. Spieltag, das die Schwaben mit 5:3 für sich entscheiden konnten.

60er Coach Thomas Kasparetti muss verletzungsbedingt seine Mannschaft etwas umstellen, geht das Spiel aber mit voller Entschlossenheit an: „Wir müssen auf uns schauen und die Herausforderung annehmen. Wir können Illertissen schlagen, dafür müssen wir aber 100 % unserer Leistungsfähigkeit abrufen und über die Schmerzgrenze gehen.“ Wie seine taktische Marschroute fürs Spiel ist wollte Kasparetti noch nicht verraten.

Mit dem Auswärtsspiel in Schweinfurt und dem Wiedersehen mit Ex-Coach Tobi Strobel gehen die Rosenheimer in die Winterpause. Mit Punkten aus den verbleibenden Spielen kann das Tabellenbild noch positiv gestaltet werden.

U19 mit starker Leistung gegen Haching

18 Nov

Der 12. Spieltag der U19 Bayernliga Süd stand für den TSV 1860 Rosenheim dieses Mal im Zeichen des Heimspiels gegen den Kooperationspartner SpVgg Unterhaching.

Die Gäste, die aktuell auf Tabellenplatz 2 stehen, hatten somit die Favoritenrolle auf dem Papier. Alle waren also heiß auf dieses Spiel.

Gleich zu Beginn starteten die Sechziger mit einer guten Gelegenheit und hätten in Führung gehen können. Ein Konter über die rechte Seite, Luca Schmitzberger stand alleine vor dem Gästekeeper stand und verfehlte um Haaresbreite. Das Spiel war sehr ausgeglichen und beide Mannschaften kamen immer wieder zu guten Tormöglichkeiten. Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang ein unverändertes Spiel, doch dieses Mal mit Toren. In der 51. Minute das 1:0 durch Luca Schmitzberger, der nach einer Flanke von Andreas Maier mit dem Kopf einnickte. Die Rothemden spürten, dass hier etwas zu holen ist und waren jetzt mit höchster  Leidenschaft am Werk. In Minute 67 dann der Ausgleich durch Leonard Grob, der aus 16 Metern trocken in das lange Eck einschoss. Das war bitter für die 60er, doch sie machten immer weiter und kamen noch zu einer großen Chance.

Wieder eine Flanke von Andreas Maier auf den Kopf von Luca Schmitzberger, doch dieses Mal traf der nur die Latte. Auch Haching hatte noch die ein oder andere Chance, die aber entweder von der Rosenheimer Verteidigung oder von Torhüter Thomas Wimmer entschärft werden konnten. Es blieb beim 1:1 Endstand.

Der Rosenheimer Nachwuchs ist definitiv mit dieser Leistung auf dem richtigen Weg und will die nächsten 3 Punkte im nächsten Spiel gegen die Würzburger Kickers am 24.11.2109 anvisieren.

Aufstellung: Wimmer, Hanslmayer, Bachleitner, Cosentino (82. Velijev), Hölzl, Maier, Schmitzberger (90. Niedermeier), Deser, Knauer, Keereerom, Schiedermeier

Herren wachen zu spät in Rain auf

17 Nov

Es war ein Kellerkracher, der schnell entschieden schien, denn der Gastgeber legte druckvoll los und führte bereits komfortabel mit 3:0. Doch die Gäste aus Rosenheim kämpften sich nochmals zurück und machten es spannend. Die Punkte bleiben jedoch beim TSV Rain.

Alle Beteiligten wussten um die Wichtigkeit der Begegnung. So wollte der Gastgeber von Beginn an zeigen, dass hier nichts zu holen ist. Druckvoll und bis in die Haarspitzen motiviert zeigten sich die Rainer, die sich in der siebten Minute bereits dafür belohnten. Ein Freistoß von der linken Seite, knapp 30 Meter Torentfernung, flog in den Strafraum und wurde nicht entscheidend von den Rosenheimern geklärt. David Bauer reagiert am schnellsten und verwandelt zur 1:0 Führung für Rain. 

Die Sechzger kamen in der 16. Spielminute zur ersten Annäherung. Laurin Demolli gelangte nach einem langen Pass an den Ball und schoss aus 16 Metern ab. Der Keeper der Hausherren konnte allerdings parieren. Insgesamt gesehen, hatte Rain schon mehr vom Spiel und war stets aggressiv, doch auch Rosenheim konnte durchaus gefährliche Nadelstiche setzten, doch bevor ein solcher erfolgreich war, mussten die Gäste den Ball schon wieder aus dem Netz holen.

In der 25. Spielminute erhöhten die Hausherren nämlich schon auf 2:0. Nach einer Ecke verloren die Sechzger den Ball und so konterte der TSV Rain mit drei Spielern gegen einen Verteidiger. Marko Cosic verwandelte mit einem sehenswerten Heber über Alin Goia hinweg zum 2:0 – ein Kontertor nach eigener Ecke, bitter. 

Die Hausherren hätten in der 35. Minute auch schon fast den nächsten erfolgreichen Konter gefahren. Der Ball gelangte schlussendlich auf der linken Seite zu Marko Cosic, der aus spitzem Winkel den Keeper der Gäste prüfte, doch Goia konnte zur Ecke klären. Die letzte Möglichkeit des ersten Abschnitts gehörte nochmals den Rosenheimern und was für eine Chance das war, noch vor der Halbzeit auf 2:1 zu verkürzen. Nach einem langen Pass gelangte Nicolaj Madsen in der 43. Minute nach einem langen Pass am linken Strafraumeck an den Ball und schoss. Ein Verteidiger der Rainer klärte gerade noch auf der Linie – Pech für Rosenheim, das wäre ein immens wichtiger Zeitpunkt gewesen.

Die Gäste waren es auch, die in der 51. Minute die erste Gelegenheit der zweiten Hälfte hatten. Ein Freistoß flog in den Rainer Strafraum und Korbi Linner kam an den Ball, der aus spitzem Winkel auf das kurze Eck zielte, Rain-Keeper Hartmann stand jedoch richtig und klärte gerade noch. Doch auch die Heimmannschaft zog sich nicht zurück und konnte in der 56. Minute erneut eiskalt zuschlagen. Der Ball wurde von der rechten Seite in den Sechzehner geflankt, wo David Bauer die Kugel um seinen Gegenspieler herum ins Tor schoss. Goia war ohne Chance. 

Obwohl das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon entschieden schien, fanden die Rosenheimer doch nochmal in die Partie zurück. In der 74. Minute verkürzte nämlich Luftetar Mushkolaj auf 3:1. Einen Freistoß aus knapp 25 Metern zirkelte der Rosenheimer sehenswert in den rechten Winkel. Und aus Sicht der Sechzger kam es noch besser, denn nur sechs Minuten später dezimierte sich der TSV Rain selbst und musste das Spiel, welches nun auf Messers Schneide stand, in Unterzahl beenden. Jonas Greppmeier war der Übeltäter und flog mit Rot.

Die Rosenheimer warfen nochmals alles nach vorne und konnten in der 90+2. Spielminute sogar auf 3:2 verkürzen. Eine Flanke von links kam zu Laurin Demolli, der am kurzen Toreck den Ball am Keeper des TSV Rain einschob. Es wurde also nochmals richtig spannend, jedoch ohne Erfolg für die Sechzger, denn nach 90+5. Minuten wurde das Spiel abgepfiffen und der TSV Rain konnte so die Punkte behalten. 

Quelle: Beinschuss