„Wir wollen was mitnehmen“

29 Nov

Am 22. Spieltag und damit letzten Spieltag vor der Winterpause der Regionalliga Bayern kommt es am Samstag, 30.11. im Willy-Sachs Stadion in Schweinfurt zur Partie des 1. FC Schweinfurt gegen den TSV 1860 Rosenheim. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Auf dem Papier ist es eine klare Angelegenheit, wenn der Tabellenzweite auf den Tabellenfünfzehnten trifft. 60er Coach Thomas Kasparetti gibt sich allerdings selbstbewusst kämpferisch: „Wir fahren nicht 360 Kilometer durch Bayern um Schweinfurt eine schöne Adventszeit zu wünschen. Wir können und wollen in Schweinfurt was mitnehmen. Dafür müssen wir wieder vollen Einsatz zeigen. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, alle freuen sich auf die Winterpause und wollen unbedingt mit einem positiven Ergebnis abschließen.“

Die Herausforderung ist groß, Schweinfurt hat einen Lauf, 3 Siege am Stück, 10:0 Tore, das spricht eine deutliche Sprache. Der Trainerwechsel bei den Schnüdel fruchtet. Und mit Tobi Strobel auf der Trainerbank und Mittelfeld-Mann Pius Krätschmer gibt’s ein freudiges Wiedersehen für die Rosenheimer. Beide pflegen noch gute Kontakte nach Rosenheim, die Trennung erfolgte damals in bestem Einvernehmen.

„Schweinfurt hat sein System umgestellt unter Tobi Strobel. Sie agieren sehr offensiv. Die vielen Tore der letzten Spiele sprechen eine deutliche Sprache. Sie treten selbstbewusst auf. Das wird ganz schwer, aber wenn wir wieder vollen Einsatz zeigen nicht unmöglich. Wir haben nichts zu verlieren“, analysiert Kasparetti weiter.

Beide Mannschaften hoffen auf einen positiven Abschluss vor der Winterpause. Beide Mannschaften haben sich nach einer langen Serie die freie Zeit auf alle Fälle verdient.