TSV 1860 Rosenheim gastiert beim 1. FC Nürnberg II

8 Aug

Mit Pokal-Rückenwind ins Duell mit dem Spitzenreiter

Eine schwere Auswärtsaufgabe erwartet den TSV 1860 Rosenheim am 6. Regionalliga-Spieltag. Die Sechziger gastieren am Samstag, 14 Uhr, beim bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter 1. FC Nürnberg II.

„Gegen den Tabellenführer haben wir nichts zu verlieren und können nach dem Pokalerfolg befreit aufspielen“, sagte Abteilungsleiter Franz Höhensteiger im Hinblick auf die Partie im Max-Morlock-Stadion. Trotz einer fast 400 Kilometer langen und strapaziösen Anreise hatte sich die Corox-Elf am Mittwochabend mit 3:1 beim Landesligisten Kickers Selb durchgesetzt. Mann des Abends war dabei Abwehrspieler Alexis Fambo, der sich gleich doppelt in die Torschützenliste eintragen konnte.

Beim Gastspiel am Valznerweiher wird es jedoch in erster Linie darum gehen, dass hinten zunächst mal wieder die „Null“ steht. Zuletzt hatten die Rosenheimer nämlich nicht nur zwei Liga-Pleiten in Folge kassiert (3:5 in Illertissen, 0:4 gegen Schweinfurt), sondern dabei auch neun Gegentore schlucken müssen – eindeutig zu viel, um in der Regionalliga punkten zu können.

Allerdings gehen die Sechziger als krasser Außenseiter in die Partie gegen die U21 des Zweitligisten, die von keinem geringeren als Club-„Legende“ Marek Mintal trainiert wird. Die Franken haben in den bisherigen fünf Saisonspielen bereits 13 Punkte gesammelt und grüßen derzeit von der Spitze in der Tabelle. Hinzu kommt, dass Profi-Reserven bekanntlich nicht am Pokal teilnehmen dürfen und die Nürnberger somit ausgeruht in die Partie gehen können. „So eine Belastung wie im Pokal steckt den Spielern natürlich in den Knochen“, räumte Höhensteiger ein, stellte aber auch gleichzeitig klar, dass man durch den Erfolg im Fichtelgebirge auch wieder Selbstvertrauen habe tanken können.

In personeller Hinsicht hat Trainer Thomas Kasparetti derzeit die Qual der Wahl. Bis auf Kapitän Matze Heiß und Adel Merdan (Rekonvaleszenz) sind alle Mann fit und einsatzfähig. „Natürlich hängen die Trauben in Nürnberg hoch, aber dennoch wollen wir dort natürlich etwas mitnehmen“, sagte der Sportliche Leiter Hansjörg Kroneck.

Mit welcher Ausrichtung und Taktik das genau gelingen soll, wird wohl erst kurzfristig entschieden. In einem Testspiel gegen Unterhachings U19 und jetzt im Pokalspiel in Selb setzte das Trainerteam erstmals auf eine Viererkette – „für mehr Variabilität in unserem Spiel“, wie Kroneck weiter erklärte, nachdem die Sechziger in den bisherigen Ligaspielen immer mit einer Dreierkette aufgelaufen waren. „Der Trainer wird dies nach seiner Gegneranalyse entscheiden. Einen Punkt würde ich vorab aber auf jeden Fall unterschreiben“, so Kroneck.

Keine Chance gegen Titelaspiranten

3 Aug

 Mit 0:4 verliert der TSV 1860 Rosenheim im heimischen Stadion gegen einen starken Gegner aus Schweinfurt, der seine Titelambitionen unterstreichen konnte.

Schweinfurt war von Beginn an druckvoller und hatte mehr Spielanteile, konnte aber erst ab der zwanzigsten Spielminute die Schlagzahl erhöhen und sich die ersten richtig guten Chancen erspielen. Die Schüsse von Florian Pieper und Sascha Korb wurden in der 21. beziehungsweise 22. Spielminute erst im letzten Moment abgewehrt. 

In der 23. Minute hatten die Gäste aus Schweinfurt dann die Mega-Chance zur Führung. TSV Keeper Marius Herzig eilte aus seinem Kasten und brachte Mohamad Awata im Sechzehner zu Fall, was sofort zu einem Elfer führte, den Goalgetter Adam Jabiri zwar vergab, doch der Abpraller landete genau vor seinen Füßen und im zweiten Anlauf brachte er das Leder doch noch im Gehäuse unter. 

Nach einer halben Stunde Spielzeit machte es Jabiri dann besser und verwandelte einen Nachschuss zur verdienten Führung für die Gäste. In der Folgezeit hatten die Gäste weiterhin die besseren Chancen und machten – aus ihrer Sicht – dann zu einem psychologisch wertvollen Zeitpunkt das 2:0. In der 45+2. Minute stand Adam Jabiri nach einem langen Ball alleine vor dem Rosenheimer Gehäuse. Der Stürmer ließ sich nicht zweimal bitten und schob cool ein. 

Nach dem Pausentee kamen die Hausherren dann druckvoll ins Spiel und versuchten die Schweinfurter früh zu attackieren. So hatten die Sechzger in der 49. Minute ihre bis dahin beste Chance. Nach einer Ecke von der rechten Seite scheiterte Moritz Moser mit einem Kopfball nur knapp. Zwei Minuten drauf hatten die Rosenheimer Anhänger schon den Torschrei auf den Lippen. Chris Wallner stieg nach einer Freistoßflanke am höchsten und setzte den Ball mit einem wuchtigen Kopfball an die Latte – Pech für die Rosenheimer!

Nach dieser guten Viertelstunde der Hausherren übernahmen allerdings die Gäste wieder mehr und mehr das Spielgeschehen. In der 64. Minute erhöhte dann Amar Suljic und machte den Deckel auf diese Begegnung. Nach einem Zuspiel von der rechten Seite stand Amar Suljic am Strafraum völlig frei und schob aus zwölf Metern unbedrängt ein – 3:0 für Schweinfurt. Fünf Minuten drauf erhöhte dann Tim Danhof zum 4:0-Endstand. Ohne Gegenwehr drang Danhof in den Strafraum ein und schob den Ball dann aus acht Metern flach von der linken Seite ins lange Eck. 

Die Stimmen zum Spiel (BFV)

Thomas Kasparetti (Trainer TSV 1860 Rosenheim):„Die individuellen Fehler haben den Ausschlag gegeben. Wir haben im ersten Durchgang nicht so schlecht mitgehalten. Es ist uns gelungen, gut in die Zweikämpfe zu kommen. Das 0:2 vor der Pause war bitter, aber wir haben danach die richtige Reaktion gezeigt und hätten mit etwas mehr Spielglück auch ein Tor erzielen können. Nachdem uns das nicht gelungen ist, wurde es gegen eine Mannschaft wie Schweinfurt natürlich immer schwieriger und so mussten wir noch zwei Gegentore hinnehmen.“

Timo Wenzel (Trainer 1. FC Schweinfurt 05): „Wir sind von einer schweren Partie ausgegangen, weil beide Teams vor einer Woche verloren hatten. Wir sind über 90 Minuten sehr konzentriert und aggressiv aufgetreten. Das 2:0 vor der Halbzeit hat uns in die Karten gespielt. Nach der Pause hat Rosenheim noch einmal alles in die Waagschale geworfen und wir hatten bei einem Lattenkopfball gegen uns ein wenig Glück. Danach haben wir die Konter sehr gut zu Ende gespielt. Bei uns war Druck auf dem Kessel. Aber wir haben die richtige Reaktion gezeigt und die wichtigen drei Punkte geholt.“

Quelle: Beinschuss

60er wollen Heimserie beibehalten

1 Aug

Am Freitag, 2. August, gastiert mit dem FC Schweinfurt eine absolute Spitzenmannschaft der Regionalliga Bayern im Rosenheimer Jahnstadion. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Die „Schnüdel“, wie der FC Schweinfurt auch genannt wird, gehen mit hohen Ambitionen in die aktuelle Regionalliga-Saison, werden als Aufstiegsaspirant gehandelt. Noch dazu steigt in dieser Saison erstmals der Meister aus Bayern direkt in die 3. Liga auf, ohne durch die Unwägbarkeiten der Relegation zu müssen. Nach vier Spielen rangieren sie aktuell auf Platz 4 der Tabelle.

Dabei musste der FC Schweinfurt am Wochenende eine überraschende Niederlage beim Aufsteiger TSV Rain hinnehmen. Trainer Timo Wenzel kritisierte seine Mannschaft danach. „Das war eine verdiente Niederlage, die uns so nicht passieren darf“, so der Coach. „Unseren kommenden Gegner Rosenheim dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen“, mahnt Wenzel.

Auch die 60er gehen mit einer Packung ins Spiel. In Illertissen gab es bei der 3:5 Niederlage nichts zu holen. Das Spiel wurde unter der Woche intensiv aufgearbeitet und analysiert.

60er Coach Thomas Kasparetti sieht die Rollen ganz klar verteilt: „Die Favoritenrolle liegt eindeutig bei Schweinfurt. Sie haben eine Mannschaft mit hoher Qualität und großer Erfahrung. Auch wenn sie bisher noch nicht so erfolgreich wie gewünscht ihre Spiele gestalten konnten haben sie vor allem in der Offensive hohe Qualitäten. Wir werden besonders Stürmer Adam Jabiri im Auge behalten.“

Über das eigene Spiel äußert sich Kasparetti so: „Die Niederlage in Illertissen haben wir gut verarbeitet und eingeordnet. Die nötige körperliche Frische haben wir wieder und werden mutig und aggressiv auftreten. Wir wollen der hohen Qualität des Gegners läuferisch und kämpferisch dagegenhalten und Schweinfurt das Spiel so schwer wie möglich machen.“

Ein Wiedersehen gibt es mit dem Ex-Rosenheimer Pius Krätschmer, der zu dieser Saison von der Mangfall nach Unterfranken gewechselt ist und im Schweinfurter Team mittlerweile eine feste Rolle spielt.

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim – Fördercampus on Tour!

31 Jul

55 Spieler und Eltern der Nachwuchsabteilung des TSV 1860 Rosenheim besuchten am heutigen Dienstag den Audi Cup 2019 in der Münchner Allianz Arena.

Der jungen Rothosen sahen spannende Spiele zwischen:

🇪🇦Real Madrid – Tottenham🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿

🇩🇪Bayern München – Fenerbahce🇹🇷

Ein besonderer Abschluss bevor es jetzt entgültig in die Sommerpause geht.

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim – Sommercamp der Rothosen

28 Jul

Ein tolles Sommercamp ging am Sonntag Abend zu Ende. 60 Jungs und Mädchen aus dem Landkreis zeigten über drei Tage ihr ganzes können.

Neben intensiven Techniktraining, standen auch Zweikampf und viel Torschuss auf dem Trainingsplan.

Auch viele spannende Spiele mit tollen Leistungen zeigten die Nachwuchskicker.

Das besondere Highlight war sicher die Mini-WM am Sonntag Nachmittag. Die Kids zeigten an allen Tagen vollen Einsatz. Mittags wurden alle Campteilnehmer immer bestens versorgt und konnten wieder richtig Gas geben. Ein großes Dankeschön geht an das Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf für die tolle Gastfreundlichkeit.

Zum Ende des Tages vergaben die Trainer noch zahlreiche Ehrungen und verabschiedeten die Kindern in die Sommerferien.

Wir bedanken uns bei allen Eltern und Kinder für die Teilnahme am Feriencamp des TSV 1860 Rosenheim und freuen uns bereits jetzt schon auf das Ostercamp 2020!