TSV 1860 Rosenheim gastiert beim SV Wacker Burghausen – Auftakt in heißen November: „Werden auf Sieg spielen“

1 Nov

Zum Rückrundenstart wartet auf den TSV 1860 Rosenheim gleich das nächste heiße
Derby: Am Samstag, 14 Uhr, gastieren die Sechziger in der Wacker-Arena beim SV
Wacker Burghausen. Es ist der Auftakt in einen Monat, für den sich die Corox-Elf eine
Menge vorgenommen hat.

„Wir wollen den November für uns nützen, möglichst viele Punkte sammeln, uns damit
einen Vorteil fürs Frühjahr verschaffen und mit einem guten Gefühl in die Winterpause
gehen“, fasst Trainer Thomas Kasparetti das Vorhaben zusammen. Zu diesem Zweck
wurden Trainingsintensität und -umfang zuletzt noch einmal erhöht. „Die Jungs haben die
Situation hervorragend angenommen und ziehen gut mit“, so der Coach.
Deswegen ist man im Lager der Sechziger zuversichtlich, dass man eine Woche nach der
0:2-Pleite beim TSV Buchbach zumindest im zweiten Derby etwas Zählbares mitnehmen
kann. Wie es geht, zeigten die Rosenheimer zum Saisonauftakt, als sie Wacker auf
heimischem Geläuf mit 4:2 in die Schranken wiesen. „Momentan ist die Stimmung in
Burghausen nicht so gut. Ich hoffe, dass wir diese Situation zu unseren Gunsten nützen
können. Wir werden auf Sieg spielen“, sagte Kasparetti im Vorfeld.

In personeller Hinsicht hat das Trainerteam diesmal eine Menge Optionen. Bis auf Robert
Köhler, der wegen einer Entzündung im Mittelfuß ausfallen wird, stehen eigentlich alle
Mann zur Verfügung. Lediglich hinter dem Einsatz von Korbinian Linner steht noch ein
dickes Fragezeichen. Linner hatte sich in Buchbach eine klaffende Wunde am Kopf
zugezogen und war benommen ins Krankenhaus gebracht worden.
Zur Taktik wollte Kasparetti noch nicht zu viel verraten. Er erwartet jedoch ein „anderes
Spiel“ als zuletzt in Buchbach: „Der Platz ist größer. In Buchbach war es nach dem frühen
Rückstand eminent schwer für uns. Dass wir gegen Burghausen sehr gut mithalten
können, haben wir hingegen bereits in der Vorrunde bewiesen.“

Nichts desto trotz ist klar: Mit nur 15 Punkten aus 17 Hinrunden-Spielen kann man im
Lager der Sechziger insgesamt nicht zufrieden sein. Der Punkteschnitt wäre letztlich auch
zu gering, um den Klassenerhalt zu schaffen. In Panik verfällt man deswegen aber gewiss
nicht. „Uns war von vorne herein klar, dass nach dem Riesenumbruch im Sommer nicht
sofort alles funktioniert“, sagt Kasparetti, der nun aber hofft, dass seine Mannschaft im
November einen (weiteren) Schritt in die richtige Richtung tätigt.

Remis für U19 in Illertissen

28 Okt

Mit einer Vielzahl an Ausfällen für dieses Spiel musste die Rosenheimer U19 zum FV Illertissen. Die punktgleichen Schwaben standen aufgrund des besseren Torverhältnis nur einen Platz vor den Rosenheimern. Umso wichtiger war es, hier etwas Zählbares mitzunehmen. In der ersten … Read More »

Weiter nix zu holen in Buchbach

27 Okt

Es bleibt dabei: Der TSV 1860 Rosenheim bleibt der Lieblingsgegner des TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern. Beim 2:0-Erfolg am Freitagabend gelang den Rot-Weißen der sechste Sieg im sechsten Heimspiel gegen die Rosenheimer, die in elf Vergleichen gerade mal auf zwei Unentschieden kommen. Während die Buchbacher die Vorrunde mit starken 26 Punkten beendet haben, kämpfen die Gäste mit elf Punkten Rückstand weiter akut um den Klassenerhalt.

Die Hausherren, die erneut mit dem letzten Aufgebot antreten mussten, kamen gut in die Partie und konnten bereits in der neunten Minute jubeln: Nach einer Flanke von Samed Bahar stieg Aleks Petrovic im Zentrum zum Kopfball hoch, Keeper Alin Goia kam nicht richtig an den Ball und Selcuk Cinar staubte aus fünf Metern trocken ab. Die Gäste, die schon bei der Anfahrt Pech mit einer Bus-Panne hatten und fünf Kilometer vor Buchbach nach einem Reifenplatzer mit Kleinbusen abgeholten werden mussten, versuchten in der Folge Ordnung und Ruhe zu bewahren. Im Spielaufbau tat sich das Team von Trainer Thomas Kasparetti zunächst schwer und hatte Glück, dass Cinar in der 19. Minute nicht seinen zweiten Treffer nach einem Abpraller erzielte.

Ein Schuss von Christian Brucia (20) aus spitzem Winkel und ein Kracher von Korbinian Linner, der sich später bei einem üblen Zusammenprall am Kopf verletzte und ins Krankenhaus musste, aus einer ähnlichen Position (23.) blieben im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs die einzigen Chancen – beide Teams neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld. Nur vier Minuten nach Wiederbeginn hatte dann Thommy Breu nach einem Lupfer von Petrovic die ganz große Chance auf das 2:0, doch der Buchbacher Flügelstürmer scheiterte aus kurzer Distanz an Goia.

Mehr und mehr überließen die Gastgeber nun den Gästen die Räume, aber außer einem Kracher von Nicolaj Madsen ans Außennetz (63.) sprang dabei nicht raus. Anders die Buchbacher, die nun die Räume zum Kontern hatten: In der 68. Minute konnte die Rosenheimer Abwehr einen Distanzschuss von Cinar gerade noch zur Ecke klären, fünf Minuten später scheiterte Petrovic nach tollem Flankenlauf von Christian Brucia aus sechs Metern an Goia, doch in der 74. Minute war es dann so weit. Wieder war Brucia auf dem linken Flügel durchgebrochen, dessen Flanke konnten die Gäste im Zentrum noch klären, doch dann hämmerte Bahar den Abpraller aus 23 Metern in die Maschen.

Nach einer sehr umstrittenen roten Karte von Breu in der 83. Minute für ein taktisches Foul an der Mittellinie, bei dem aber noch acht Buchbacher hinter dem Ball waren, mussten die Hausherren die Schlussphase samt sechsminütiger Nachspielzeit in Unterzahl überstehen, gerieten dabei aber nicht mehr in Gefahr.

TSV Buchbach: Maus – Bahar, Leberfinger, Winterling, Rosenzweig, Drum – Hain, Petrovic – Breu, Cinar (69. Orth), Brucia (90. + 4 Sztaf). Trainer: Raupach/Bichlmaier.

TSV 1860 Rosenheim: Goia – Linner (59. Sattelberger), Heiß, Lenz, Mayerl – Demolli, Madsen, Shabani, Neumeier (72. Hölzl) – Majdancevic, Mushkolaj. Trainer: Kasparetti.

Tore: 1:0 Cinar (9.), 2:0 Bahar (74.)

Schiedsrichter: Hummel (Betzigau)

Zuschauer: 835

Gelb: Drum, Winterling, Brucia, Cinar, Bahar – Demolli

Rot: Breu (85.) für ein taktisches Foul.

Quelle: Beinschuss