„Wir setzen weiter auf unsere Jugend“ – 60er verlängern Verträge mit „jungen Wilden“

20 Dez

Sattelberger, Merdan und Albrich langfristig an den Verein gebunden

Die 60er setzen ein klares Zeichen für ihren Weg und haben die Verträge der „jungen Wilden“ Markus Sattelberger, Yannick Albrich und Adel Merdan bis 2023 verlängert.

„Für mich wars ganz klar hier zu verlängern. Wir dürfen uns hier Schritt für Schritt weiterentwickeln, bekommen unsere Einsatzchancen. Ich bin sehr gern Teil dieses Wegs und der Teil der 60er Familie“ sagt Markus Sattelberger mit seinen 19 Jahren.

Es ist mein erstes Jahr im Herrenbereich, die Umstellung war enorm vom Jugendfußball zum Erwachsenenfußball. Vor allem physisch muss ich mich weiterentwickeln. Wir werden hier super unterstützt und begleitet. Ich finde wir sind auf einem richtig guten Weg,“ ergänzt der ebenfalls 19 jährige Yannick Albrich.

Der 20jährige Adel Merdan ist bereits in seiner zweiten Saison in der Regionalliga Bayern, nach einer schweren Verletzung kommt auch er immer besser in Schwung und kann sich in dieser Liga beweisen.

„Wir setzen auf unsere eigenen Jungs. Gehen unseren Weg konsequent weiter junge talentierte Spieler zu entwickeln. Hier passt unsere Kooperation mit der SpVgg Unterhaching perfekt, es gibt einen intensiven know-how Austausch. Wir sind die Anlaufstelle Nummer 1 in der Region für alle jungen Talente“, so der sportliche Leiter Hans Kroneck.

Die Entwicklung im Jugendbereich der 60er ist absolut positiv. Sowohl die Qualität der Ausbildung als auch die hohen Ligen im Jugendbereich lassen noch spannende Entdeckungen in den nächsten Jahren zu.

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim – komm zum Fördercampus!

11 Dez

Der Fördercampus des TSV 1860 Rosenheim ist ein Ausbildungszentrum für junge Fußballtalente der Region Rosenheim.
In unserer Arbeit orientieren wir uns an den Leitlinien des BFV /DFB Talentförderprogramms.

Unsere Kompetenz erweitern wir ständig und holen professionelle Unterstützung von Kooperationspartnern, wie der SpVgg Unterhaching und dem Therapiezentrum Friedl mit dem Athletikprogramm COROX hinzu.

Aus Rosenheim – für Rosenheim, unsere Partnerschaften unter dem Siegel „gemeinsam für den Nachwuchs“ möchten wir in der Zukunft weiter ausbauen und damit im ständigen Austausch mit den Vereinen der Region an dem gemeinsamen Ziel, der Förderung des Jugendfußballes, arbeiten.

Natürlich blicken wir mit Stolz blicken auf die Fußballprofis, die ihre fußballerische Ausbildung beim TSV 1860 Rosenheim absolvierten: Bastian Schweinsteiger, Florian Heller, Julian Weigl und einige mehr.

Aber nicht nur Profis, auch leidenschaftliche Amateure möchten wir ausbilden, denn sie sind es, die den Fußball in unserer Region attraktiv machen und unsere Vereine stärken.

Ambitionierte Talente der Region in der Altersklasse U10 und U11 werden auf unserem Fördercampus einmal wöchentlich auf den Übergang zum Leistungssport vorbereitet.

Das Training ergänzt das Mannschaftstraining im Heimatverein und wird von hochqualifizierten Jugendtrainern des TSV 1860 Rosenheim geleitet.
So bleiben die jungen Talente in ihrem persönlichen Umfeld und können bereits erste Erfahrungen mit dem leistungsorientierten Training machen.
Mannschaftstraining und Fördertraining ergänzen sich zu einer ganzheitlichen und gezielt individuellen Entwicklung der Spieler, egal, ob er im Heimatverein bleibt oder eine Karriere in Richtung Profilaufbahn anstrebt.
Im Mittelpunkt der Ausbildung steht die technisch-spielerische Vielseitigkeitsschulung. Aber auch individuelle Stärken sollen in diesem Alter bereits gezielt gefördert werden.

Geschicklichkeit und Schnelligkeit am und mit dem Ball werden gefördert, Beidfüßigkeit trainiert und auch schon schwierigere Techniken spielerisch vermittelt. Taktische Grundregeln für ein Raumorientierung und –aufteilung stehen ebenfalls auf dem Trainingsplan dieser Altersklasse. In dieser Altersstufe stehen Spielfreude und Kreativität im Vordergrund.

5 Dez

Die große Fußballfamilie des TSV 1860 Rosenheim war heute zu ihrer Jahresabschlussfeier in den tollen Räumlichkeiten des Partners Camba Bavaria. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern von der SpVgg Unterhaching und des Sportbund Rosenheim wurden wir großartig bei Camba verwöhnt. Natürlich waren … Read More »

Unfassbares Spiel – knappe Niederlage in Schweinfurt

2 Dez

„Mit jeder Minute und jedem Gegentor mehr hatten wir ein schlechteres Gefühl!“ Thomas Kasparetti, Trainer des Fußball-Regionalligisten 1860 Rosenheim versuchte rund 45 Minuten nach einem historischen Spiel, das zu erklären, was da passiert war.

Schweinfurt– Seine Rosenheimer, die auf Matthias Heiß verzichten mussten, tanzten noch in der 65. Minute, standen vor einem Sensations-Kantersieg und führten beim Favoriten in Schweinfurt sensationell mit 3:0. Am Ende von 96 aufregenden Minuten saßen die Sechziger doch konsterniert auf dem tiefen Rasen des Schweinfurter Willy-Sachs-Stadions. Was war passiert?

„Nach dem ersten Gegentor hatten wir gehörig Respekt, sind immer tiefer gefallen“, erkannte der Trainer der Gäste, der gewiss nach dem 3:0 seiner Elf nach einem Konter durch Laurin Demolli, der aus Abseitsposition auf Luis Zwick zulaufend den FC 05-Keeper herrlich überlupfte, auch an den Coup glaubte. Kurz zuvor hatte Georg Lenz nach einer Ecke Zwicks Unsicherheit ausgenutzt. Und AchitpolKeereerom traf bereits kurz vor der Pause zum 0:1 in einem verrückten Spiel mit bereits vor der Gästeführung einem Pfostenschuss von Tim Danhof und dem zweiten durch Stefan Kleineheismann gleich danach.

Verrückt, dass mit der Einwechslung des Schweinfurters Florian Pieper und einer damit verbundenen Systemumstellung erst die zwei weiteren Rosenheimer Tore fielen und auch Pieper den Pfosten traf. Verrückt auch deshalb, weil alles, was der 26-Jährige, der letzte Saison nur ein Tor erzielte, anfasste, zu Gold wurde. Oder anders ausgedrückt: Jeder Ball passte. Kopfbälle zum 1:3 und zum 2:3 machten neue Hoffnungen, beim 3:3 schon in der 91. Minute rutschte Pieper der als Flanke gedachte Ball ab und senkte sich in den Winkel. Und als ob damit noch nicht genug wäre, traf der Stürmer auch noch in der 95. Minute zum 4:3. So lange wurde gespielt, weil sich die Rosenheimer bei allen ruhenden Aktionen ziemlich viel Zeit nahmen.

„Da komme ich rein und wir fressen erstmal zwei Dinger…“, gab der Matchwinner anfangs schlechte Gedanken zu. „Aber wir haben uns reingearbeitet, waren qualitativ klar besser. Das war ein Mentalitätsspiel, das wir letzte Saison sicherlich nicht gewonnen hätten“, so Pieper. Doch vor allem unter dem neuen Trainer Tobias Strobl klappt es halt. Vier Spiele, vier Siege, 14:3 Tore – im Vergleichskampf mit Hansi Flick, der mit ihm bei Bayern München übernahm, hat der Rosenheimer Ex-Coach seit Samstagabend nun die Nase vorne. „Wahnsinn, was wir auf den Rasen gezaubert haben“, sprach der 32-Jährige von einem „mega Gefühl“

Anders die Gäste: „So eine Partie wird auch im Kopf entschieden. Irgendwann glaubt man nicht mehr an die 60 Minuten, in denen wir dagegen halten konnten. Da weiß man dann beim Gegner, dass nach dem 3:3 auch noch das 4:3 geht. Da kamen viele lange Bälle in den 16er, die wir im Keim schon hätten ersticken müssen. Doch das haben wir nicht geschafft“, analysierte Thomas Kasparetti. Emotional angeschlagen gab er gleich nach der Partie aber zu, schon registriert zu haben, was Schweinfurt investiert hatte für die Wende.

„Ich bin trotzdem unheimlich stolz auf die Mannschaft und die Leistung, die sie hingelegt hat.“ Fair gab Rosenheims Trainer, das Spiel im Gesamten betrachtend, zu: „Das ist doch der Grund, warum wir den Fußball so sehr lieben!“

Auch die U19 der Rosenheimer verlor nahezu parallel auf dem Kunstrasenplatz im Willy-Sachs-Stadion. Sogar mit 0:3. Wenigstens aber musste sich die A-Jugend des TSV 1860 keine dramatische Wende verdauen…

1860 Rosenheim:Pfister – Köhler, Moser, Lenz, Mayerl – Shabani, Madsen – Linner, Demolli (78. Merdan), Mushkolaj (76. Neumeier) – Keereerom (90.+2 Albrich); Trainer: Kasparetti.

Tore: 0:1 (39.) Keereerom, 0:2 (63.) Lenz, 0:3 (65.) Demolli, 1:3, 2:3, 3:3, 4:3 (71., 84., 91., 90.+5) Pieper.

Schiedsrichter: Tobias Wittmann (Wendelskirchen).

Zuschauer: 849

Quelle: OVB

„Wir wollen was mitnehmen“

29 Nov

Am 22. Spieltag und damit letzten Spieltag vor der Winterpause der Regionalliga Bayern kommt es am Samstag, 30.11. im Willy-Sachs Stadion in Schweinfurt zur Partie des 1. FC Schweinfurt gegen den TSV 1860 Rosenheim. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Auf dem Papier ist es eine klare Angelegenheit, wenn der Tabellenzweite auf den Tabellenfünfzehnten trifft. 60er Coach Thomas Kasparetti gibt sich allerdings selbstbewusst kämpferisch: „Wir fahren nicht 360 Kilometer durch Bayern um Schweinfurt eine schöne Adventszeit zu wünschen. Wir können und wollen in Schweinfurt was mitnehmen. Dafür müssen wir wieder vollen Einsatz zeigen. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, alle freuen sich auf die Winterpause und wollen unbedingt mit einem positiven Ergebnis abschließen.“

Die Herausforderung ist groß, Schweinfurt hat einen Lauf, 3 Siege am Stück, 10:0 Tore, das spricht eine deutliche Sprache. Der Trainerwechsel bei den Schnüdel fruchtet. Und mit Tobi Strobel auf der Trainerbank und Mittelfeld-Mann Pius Krätschmer gibt’s ein freudiges Wiedersehen für die Rosenheimer. Beide pflegen noch gute Kontakte nach Rosenheim, die Trennung erfolgte damals in bestem Einvernehmen.

„Schweinfurt hat sein System umgestellt unter Tobi Strobel. Sie agieren sehr offensiv. Die vielen Tore der letzten Spiele sprechen eine deutliche Sprache. Sie treten selbstbewusst auf. Das wird ganz schwer, aber wenn wir wieder vollen Einsatz zeigen nicht unmöglich. Wir haben nichts zu verlieren“, analysiert Kasparetti weiter.

Beide Mannschaften hoffen auf einen positiven Abschluss vor der Winterpause. Beide Mannschaften haben sich nach einer langen Serie die freie Zeit auf alle Fälle verdient.