1860 Rosenheim muss klare Niederlage bei Türkgücü hinnehmen

7 Sep

 Ohne Chance war der TSV 1860 Rosenheim am Samstagnachmittag bei Türkgücü München. Die Mannschaft von Thomas Kasparetti musste sich bei dem Aufstiegsfavoriten mit 1:4 geschlagen geben.

Mit der ersten echten Gelegenheit erzielten die Gastgeber auch gleich den Führungstreffer. Marco Holz legte im Strafraum auf Patrick Hasenhüttl ab, der musste nur noch zum 1:0 einschieben (20.). Nur kurz später sollte dann auch schon eine kleine Vorentscheidung fallen. Maximilian Mayerl kam im Sechzehner gegen Furkan Kircicek zu spät, folgerichtig gab es Elfmeter für die Münchner. Kasim Rabihic nahm sich der Aufgabe an, verlud Alin Goia und traf zum 2:0 ins Tor (22.).

Nur eine Minute später folgte der nächste Rückschlag: Adel Merdan, der nach langer Verletzung sein Startelf-Comeback feierte, musste nach nur 23 Minuten verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Fatih Eminoglu. Und die Hausherren machten mit viel Druck weiter, Rosenheim konnte sich nur selten mal befreien. Wieder war es Rabihic, der mit einem Schuss für Gefahr sorgte, doch er zirkelte den Ball am langen Pfosten vorbei (34.). Kurz vor dem Pausenpfiff traf Mario Erb mit seinem Volleyschuss noch die Latte, danach war erstmal Halbzeit.

Im zweiten Durchgang startete Alexis Fambo, für ihn blieb Mayerl in der Kabine. Korbinian Linner, der vergangene Woche noch per Traumtor zum Ausgleich traf, bekam überraschenderweise keine einzige Einsatzminute. Hatten sich die Rosenheimer noch einmal viel vorgenommen, so war der gesamte Plan nur drei Minuten nach Wiederanpfiff zunichte. Wieder war es Kircicek, den die Sechziger heute einfach nicht klein bekamen, der auf Hasenhüttl flankte, welcher per sehenswertem Seitfallzieher ins Tor traf (48.). Der Österreicher hatte immer noch nicht genug und schnürte nach einer guten Stunde sogar den Dreierpack. Nach Vorarbeit von Marco Holz lupfte er den Ball über Goia hinweg zum 4:0 (62.) Der Ehrentreffer für den TSV blieb dann Danijel Majdancevic vorbehalten, er traf nach einem Foul an Luftetar Mushkolaj per Elfmeter zum 4:1-Entstand (70.).

Am kommenden Freitag gibt es die nächste Gelegenheit für 1860, Punkte zu sammeln. Dann geht es um 19 Uhr gegen Viktoria Aschaffenburg.

Quelle: Beinschuss

Gastspiel bei Türkgücü: Fußball-Regionalligist 1860 Rosenheim gegen das Maß aller Dinge

7 Sep

Beinahe täglich hat Türkgücü München, übersetzt die „Türkische Kraft“, im Sommer Spieler verpflichtet. Transferaktivitäten, die mit keinem der übrigen Regionalligisten zu vergleichen waren. 

Rosenheim –. Am Samstag wartet deshalb auf den TSV 1860 Rosenheim am zehnten Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern ein ganz schwerer Brocken. Im Sportpark Heimstetten, dort tragen die Münchner ihre Heimspiele aus, treffen der Tabellendritte und der Tabellenzwölfte aufeinander. Anpfiff ist 14 Uhr.

23 neue Spieler verpflichtete das Team aus der Heinrich-Wieland-Straße zu Saisonbeginn – darunter richtige Kracher wie Marco Holz (Saarbrücken), Mario Erb (Uerdingen), Karl-Heinz Lappe (Mainz) oder Benedikt Kirsch (Fürth). Eine Ansammlung von Top-Spielern, die unter der Regie von Ex-Löwencoach Rainer Maurer moderiert werden. Bisher mit großem Erfolg, denn als Aufsteiger steht Türkgücü München derzeit auf Tabellenplatz drei, nur drei Punkte hinter dem 1. FC Schweinfurt 05.

Türkgücü Münchenist das Maß aller Dinge. Im Pokal gegen die SpVgg Unterhaching hat man das wahre Leistungspotential dieser Mannschaft gesehen,“ sagt Sechziger-Trainer Thomas Kasparetti. Um dieser Qualität in ihrer Entfaltung Einhalt zu gebieten, wird für den TSV 1860 Rosenheim wohl mehr als nur eine gute Partie vonnöten sein. Es brauche, so Rosenheims Coach, eine überdurchschnittliche Stabilität in der Defensivarbeit, Kommunikation und Disziplin in allen Mannschaftsteilen sowie ein Umschaltspiel voller Effizienz und Effektivität. Voraussetzungen, die vier neue Gesichter ideal erfüllen könnten und deshalb möglicherweise in den Kader rutschen.

Die Neuzugänge Alin Goia und Nicolaj Madsen sowie die Rückkehrer Adel Merdan und Kapitän Matthias Heiß. Goia hat in den letzten Spielen bereits bewiesen, welch Rückhalt er in Drucksituationen sein kann. Auch Madsen, der Neuzugang mit der Erfahrung von über 100 Erstligaspielen in Dänemark, zeigte bereits in seiner ersten Trainingswoche, wie wichtig er für die Stabilität im Spielfeldzentrum ist. Bleiben noch Merdan und Heiß. Die Rückkehr von Kapitän Matthias Heiß wird im Team mit Freude erwartet. 

Menschlich, sportlich und verbal ist der 26-Jährige eine nicht mehr wegzudenkende Persönlichkeit an der Jahnstraße. Ob dabei ein Einsatz über die komplette Spielzeit angepeilt wird oder vielleicht noch um eine Woche zu früh kommt, will man sich im Lager der Innstädter noch nicht in die Karten schauen lassen. 

Quelle: OVB

U19 holt zum Auftakt Punkt gegen den FC Schweinfurt 05

2 Sep

Das Abenteuer Bayernliga hat für die U19 des TSV 1860 begonnen. Am ersten Spieltag der Bayernliga Süd ging es für die Wallner-Elf zuhause gegen den FC Schweinfurt 05. Nach dem souveränen Aufstieg der letzten Saison, konnte man den Jungs anmerken, dass die Vorfreude auf das erste Spiel riesengroß war.

Von Anfang an sahen die ca. 100 Zuschauer ein temporeiches Spiel auf dem Rosenheimer Kunstrasen. Eine bittere Aktion für die 60er gab es gleich in der 15. Spielminute, als Luca Jesse unglücklich bei einem Rettungsversuch am Tor hängengeblieben ist und sich dabei die Schulter ausgekugelt hat.

In der ersten Halbzeit war die Partie sehr ausgeglichen und es gab nur wenige Torszenen. Die Rothosen standen hinten gut und setzten immer wieder Nadelstiche nach vorne, die aber noch keinen Torerfolg brachten. Demnach ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang waren es zu Beginn die Rosenheimer, die das Spiel mehr und mehr beherrschten. In der 58. Minute gab es dann allerdings den Gegentreffer. Nach einem strittigem Eckball, segelte der Ball durch den Strafraum, wo Tarik Odlukaya per Kopf den 0:1 Führungstreffer für die Unterfranken markierte.

Von diesem Gegentreffer ließ sich die Heimelf aber nicht beeindrucken, im Gegenteil, sie erhöhten das Tempo weiterhin und kam zu mehreren guten Chancen. Ein offenes Spiel entwickelte sich.

60er Keeper Thomas Wimmer zeigte eine tolle Parade bei einem Freistoß der Schnüdel. Auch Rosenheim hatte sehr gute Gelegenheiten durch Andreas Maier, der an dem starken Schweinfurter Schlussmann scheiterte und dem eingewechselten Julian Stix, der nur die Latte traf. In der 83.Minute war es dann aber soweit. Nachdem Nico Schiedermeier von links den Ball flach in den 16er brachte, stand Julian Stix genau richtig und schob zum 1:1 Ausgleichstreffer ein. Zum Ende der Partie gab es noch Möglichkeiten für die 60er das Spiel komplett zu drehen, es blieb beim 1:1 Unentschieden.

Rosenheim hat ein sehr starkes Spiel gezeigt und hätte es auf Grund der besseren Chancen auch verdient, dieses Spiel zu gewinnen. Dennoch ist man mit diesem Punkt zufrieden und kann mit breiter Brust am Samstag den 06.09.2019 zum 2. Saisonspiel nach Regensburg reisen.

Nächstes Heimspiel am Sonntag den 15.09.2019 gegen den FC Deisenhofen.

Aufstellung: Thomas Wimmer, Georg Hanslmayer, Marinus Bachleitner (65. Min. Julian Stix), Luca Jesse (16. Min. Michele Cosentino, Dzenan Hodzic, Andreas Maier, Murad Velijev, Luca Schmitzberger, Vegard Salihu ( 66. Min. Nico Schiedermeier), Moritz Knauer, Achitpol Keereerom

60er nochmal aktiv auf dem Transfermarkt – dänischer Profi wechselt nach Rosenheim

2 Sep

Kurz vor Ende der Transferzeit kann der TSV 1860 Rosenheim nochmal einen Neuzugang vermelden. Ab sofort wird der Däne Nicolaj Madsen das Mittelfeld der 60er verstärken.

„Wir haben uns nicht unter Druck gesetzt und abgewartet, bis wir den richtigen Spieler gefunden haben. Nach unseren Abgängen im Sommer waren wir noch auf der Suche nach Verstärkung im Mittelfeld. Nicolaj Madsen ergänzt mit seiner Erfahrung perfekt unser junges Team. Wir sind sehr glücklich ihn in Rosenheim begrüßen zu können,“ so Hans Kroneck, der sportliche Leiter der 60er.

Der 31-jährige Nicolaj Madsen kann fast 200 Spiele in der dänischen Superliga vorweisen, unter anderem für SönderjyskE, Vejle Boldklub und zuletzt bei HB Köge. Aus privaten Gründen hat es ihn nun nach München verschlagen.

Madsen könnte beim nächsten Auswärtsspiel gegen Türkgücü München bereits zum Einsatz kommen.

Neu-60er Nicolaj Madsen bei der Vertragsunterzeichnung mit Abteilungsleiter Nico Foltin

0:2 und 1:3 zurück: 1860 erkämpft Punkt gegen Schalding-Heining

31 Aug

Zweimal mit zwei Toren zurückgelegen, doch nie aufgegeben und am Ende einen verdienten Punkt geholt – so lautete das Fazit des TSV 1860 Rosenheim nach dem zumindest in der zweiten Hälfte spektakulären 3:3 (0:2)-Unentschieden am Freitagabend im Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining.

Der erste Durchgang ist schnell erzählt: Rosenheim war eigentlich ganz gut im Spiel, auch wenn jeglicher Zug nach vorne fehlte. Nach einer guten halben Stunde erlaubte sich Kapitän Christoph Wallner im eigenen Strafraum ein völlig überflüssiges Foul an Fabian Schnabel, so dass dem souveränen Schiedsrichter Andreas Hummel nichts anderes übrig blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Stefan Rockinger verwandelte eiskalt zur Gästeführung (32.). Sechs Minuten später hieß es gar 0:2, als Martin Tiefenbrunner von rechts ungehindert flanken durfte und Andreas Jünger am Fünfer mit dem Kopf einen Tick eher am Ball war als 1860-Schlussmann Alin Goia (38.).

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie gehörig Fahrt auf. Nach einem weiten Einwurf von Moritz Moser stocherte Danijel Majdancevic die Kugel aus kurzer Distanz zunächst zum Anschlusstreffer über die Linie (53.). Die Freude währte allerdings keine 60 Sekunden, denn im direkten Gegenzug stellte Jünger mit einem sehenswerten Schuss aus 25 Metern direkt auf 1:3 (54.) für die Niederbayern.

Mit viel Wut im Bauch machten die Hausherren in der Folge eine Menge Dampf. Majdancevic verwandelte nach einem Handspiel von Tiefenbrunner den fälligen Strafstoß sicher zum 2:3 (68.), was natürlich zusätzlich Auftrieb gab. Auf der Gegenseite verpasste Jünger frei vor dem leeren Tor die Vorentscheidung (74.) für Schalding, ehe der eingewechselte Korbinian Linner in der 82. Minute aus 16 Metern zum umjubelten 3:3-Ausgleich in den rechten Winkel traf. In der Nachspielzeit sah Schaldings Philipp Knochner, ein Ex-Rosenheimer, wegen wiederholten Foulspiels noch die Ampelkarte.


Das Spiel in der Statistik:
TSV 1860 Rosenheim – SV Schalding-Heining 3:3 (0:2)

TSV 1860 Rosenheim: Goia – Mayerl, Lenz, Wallner, Köhler – Majdancevic, Shabani (77. Merdan), Moser, Demolli (67. Eminoglu) – Hölzl (80. Linner) – Mushkolaj – Trainer: Kasparetti.

SV Schalding-Heining: Schöller – Kurz (35. Tiefenbrunner), Dantscher, Piermayr, Pex – Knochner – Rockinger, Huber – Jünger, Pillmeier (77. Burmberger), Schnabel – Trainer: Köck. Schiedsrichter: Hummel (Betzigau).

Tore: 0:1 (32.) Rockinger (Foulelfmeter), 0:2 (38.) Jünger, 1:2 (53.) Majdancevic, 1:3 (54.) Jünger, 2:3 (68.) Majdancevic (Handelfmeter), 3:3 (82.) Linner

Zuschauer: 280.
Gelb: Wallner / Schnabel, Pex.
Gelbrot: – / Knochner (90.+2, wiederholtes Foulspiel)