Auftakt zum großen Jubiläum: „Wir spielen auf Sieg“ – Herren empfangen Memmingen

10 Okt

Einen Tag vor dem großen Jubiläumsspiel zum 100-jährigen Bestehen der Fußballabteilung gegen den TSV 1860 München (Samstag, 14 Uhr) wartet auf den TSV 1860 Rosenheim zunächst der Ernst der Liga. Am 15. Regionalliga-Spieltag empfangen die Sechziger am Freitagabend, 19 Uhr, im Jahnstadion den FC Memmingen.

Dieses Spiel hat einmal mehr richtungsweisenden Charakter. Schließlich treffen zwei punktgleiche Tabellennachbarn (Rosenheim 15., Memmingen 14.) aufeinander. Die Marschroute für die Gastgeber ist deswegen ganz klar. „Wir spielen auf Sieg, wir wollen unbedingt auf drei Punkte gehen“, betont 1860-Coach Thomas Kasparetti im Vorfeld. Gelingen soll dies mit einem mutigen Auftritt. Nach Möglichkeit soll der Gegner 90 Minuten lang attackiert und unter Druck gesetzt werden.

Mit welcher taktischen Formation und welchem Personal Kasparetti seine Jungs aufs Feld schicken wird, ist dagegen noch etwas unklar. Fest steht, dass Abwehrchef Matthias Heiß nach seiner Gelbroten Karte in Aubstadt gesperrt fehlen wird. „Das ist sehr schade. Matze war nach seiner Rückkehr ins Team richtig gut drauf und hat zuletzt tolle Spiele gemacht“, so Kasparetti, der defensiv aber recht wenig ändern möchte und Heiß wohl durch den frisch verlobten Urlaubsrückkehrer Christoph Wallner 1:1 ersetzen wird.

Ein Fragezeichen steht zudem noch hinter der Einsatzfähigkeit von Korbinian Linner, Sebastian Hölzl und Nicolai Madsen. Alle drei waren unter der Woche krank und konnten nicht trainieren. Bei wem es für einen Einsatz reicht, wird wohl kurzfristig entschieden.

Der FC Memmingen war unterdessen letzte Woche spielfrei, nachdem die Partie gegen Garching in den Dezember verlegt wurde. Das könnte eventuell ein kleiner Vorteil für die Sechziger sein, zumal der Spielrhythmus des FC unterbrochen wurde und die Allgäuer bei der 1:3-Heimniederlage gegen Aschaffenburg in der Woche davor mit Marco Nickel und Arjanit Kelmendi gleich zwei Akteure mit einer Roten Karte verloren. Beide fehlen in Rosenheim gesperrt.

Trotz des „15-minütigen Aussetzers“ gegen Aschaffenburg befand sich die junge Truppe von Ex-Profi Uwe Wegmann zuletzt im Aufwärtstrend. „Es scheint so, als ob sich Memmingen in den letzten Wochen gefunden hätte und stabiler geworden wäre“, meint Kasparetti, der die Herangehensweise des Gegners wie bei vielen Regionalliga-Teams erwartet: Erstmal hinten sicher stehen und dann bei Ballgewinnen schnell und gut umschalten.

Dies gilt es für die Sechziger zu unterbinden. Dann könnte es klappen mit einem erfolgreichen Auftakt ins Jubiläumswochenende und man könnte tags darauf beim Löwen-Spiel mit anschließender „Players Night“ entspannt feiern.

Löwen zum Anfassen und kultige Partyband – der TSV 1860 Rosenheim feiert 100 Jahre Fußball

7 Okt

Nur noch wenige Tage dauert es bis zum Jubiläumswochenende des TSV 1860 Rosenheim. Am 12. Oktober ist es soweit.

Sportlich wird gefeiert mit dem TSV 1860 München. Der Münchner Kult-Club bestreitet das Jubiläumsspiel gegen die aktuelle Regionalliga Mannschaft der Rosenheimer. Anpfiff ist um 14 Uhr. Für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ist gesorgt, die Löwenspieler stehen für eine Autogrammstunde zur Verfügung, die Zuschauer können sich an der Torwand messen und die Obinger Goaßlschnalzer sorgen für Unterhaltung.

Aktuelle Mannschaft der Münchner Löwen

Nach der sportlichen Feier folgt die Party. Abends ab 20 Uhr laden die Fußballer zur Playersparty ein. Das BMW Autohaus Unterberger verwandelt sich in eine Partyzone und für den richtigen Sound sorgt die Guten A-Band, die spätestens seit ihrem Herbstfest-Hit „Rosenheim“ bestens bekannt sind und garantiert für beste Partylaune sorgen. Auch am Münchner Oktoberfest sorgten sie für beste Stimmung. Der Eintritt kostet 8 Euro im Vorverkauf und 10 Euro an der Abendkasse.

Beste Partymusik – die Guten A-Band

Karten für das Spiel gegen den TSV 1860 München und die Playersnight bei BMW Unterberger gibt es an der Stadionkasse im Jahnstadion, im Büro der Bayerischen, Münchener Str. 25 (nur donnerstags; 10 – 18 Uhr) oder im OVB Medienhaus in der Hafnerstraße 5-13.

Fußballfreunde seid dabei und feiert mit den 60ern 100 Jahre Fußball.

Gebrauchter Tag in Aubstadt: Herren verlieren beim Aufsteiger

6 Okt

Einen gebrauchten Tag erwischten die Rosenheimer Sechziger am Samstag in Unterfranken. Beim Aufsteiger TSV Aubstadt verlor der TSV mit 0:2, außerdem fehlt ein wichtiger Spieler im nächsten Spiel gesperrt.

Nachdem das Spiel 15 Minuten später als geplant begann – die Anreise der Rosenheimer dauert ein wenig länger – hätten die Sechziger direkt in Führung gehen können. Danijel Majdancevic war nach einem Fehler der Hintermannschaft zur Stelle, scheiterte aber an TSV-Keeper Christian Mack (8.). Die nächste große Chance hatten dann die Hausherren, als Martin Thomann einen Freistoß aus aussichtsreicher Position an den Pfosten schoss (26.). In den letzten Minuten vor der Halbzeit nahm die Partie nochmal an Fahrt auf. Zuerst verpasste Sebastian Hölzl eine Riesenchance, auf der anderen Seite durften die Gastgeber das erste Mal jubeln. Martin Thomann setzte Daniel Leicht in Szene, welcher den Ball aus zehn Metern sehenswert volley ins Tor zimmerte (44.).

Die erste Chance im zweiten Durchgang gehörte wieder den Rosenheimern, doch Luftetar Mushkolaj scheiterte aus knapp 15 Metern an Mack (50.). Die vermeintliche Vorentscheidung fiel dann knapp 20 Minuten später, als 1860-Verteidiger Matthias Heiß wegen wiederholtem Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah (69.). Die endgültige Entscheidung war dann Timo Pitter vorbehalten, der aus 15 Metern zum 2:0 ins Rosenheimer Tor traf (79.). Die Rosenheimer wollten unbedingt was zählbares mitnehmen, dafür reichte es an diesem Samstagnachmittag aber einfach nicht. „Wer das erste Tor macht, wird das Spiel auch gewinnen. Wir hatten in ein, zwei Situationen Pech und haben es nicht geschafft, ein Tor zu erzielen“, so Thomas Kasparetti nach dem Spiel.

Mit der Niederlage verpassen es die Rosenheimer, die Abstiegsränge vorerst zu verlassen und könnten sogar noch auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen. Chance zur Wiedergutmachung gibt es am kommenden Freitag, wenn der FC Memmingen im Jahnstadion gastiert.

Quelle: Beimschuss

Sechziger beim bärenstarken Aufsteiger in Aubstadt

4 Okt

Am 14. Spieltag der Regionalliga Bayern tritt der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, 5. Oktober beim Aufsteiger TSV Aubstadt an. Anpfiff im Schulstadion Aubstadt ist um 14 Uhr.

Der bärenstarke Aufsteiger aus Unterfranken spielt bisher eine beeindruckende Saison und steht aktuell mit 19 Punkten auf einem guten 9. Platz. Mit einer tollen Siegesserie zu Beginn der Saison konnten sie schon fleißig Punkte sammeln, am letzten Spieltag schafften sie ein beeindruckendes Unentschieden beim VfB Eichstätt. Bisher konnte Aubstadt sich auf seine Offensivstärke verlassen, mit Ingo Feser haben sie den aktuell Führenden in der Torjägerliste der Regionalliga in ihren Reihen.

Die Tendenz der Sechziger ist absolut positiv, entsprechend auch die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld. Mit dem Unentschieden in Eichstätt und dem wichtigen Heimsieg gegen Garching konnten die nächsten wichtigen Punkte fürs Ziel Klassenerhalt eingefahren werden.

„Wir treffen auf eine sehr kompakte Mannschaft, die körperlich stark ist und immer auf Ballgewinn aus ist. Sie stehen für schnelles Umschaltspiel und haben auch dafür schnelle, brandgefährliche Stürmer. Obwohl sie Neuling in der Liga sind können sie viele erfahrene Spieler im Kader vorweisen und spielen deshalb nachvollziehbar eine gute Saison bisher. Dennoch sollten sie uns in ihrer Spielanlage liegen, wir rechnen uns gute Chancen aus, müssen aber wie in der zweiten Halbzeit gegen Garching wieder alles in die Waagschale werfen“, so 60er Trainer Thomas Kasparetti.

Personell kehrt Kapitän Christoph Wallner wieder zurück in den Kader. Fathi Eminoglu fehlt weiterhin aus familiären Gründen, Alexis Fambo fällt weiterhin verletzungsbedingt aus. Ansonsten kann Coach Thomas Kasparetti aus dem vollen schöpfen.

1860 braucht Anlaufzeit, gewinnt letztlich jedoch verdient

28 Sep

Einen ganz wichtigen Heimsieg feierte der TSV 1860 Rosenheim am Freitagabend am 13. Regionalliga-Spieltag beim 2:1 (1:1) gegen den VfR Garching. Damit „überholten“ die Sechziger den Kontrahenten in der Tabelle und halten Anschluss ans Tabellenmittelfeld.

Zu Beginn waren ganz klar die Gäste am Drücker. Mit dem schnellen Umschaltsspiel und aggressiven Gegenpressing hatten die Sechziger ihre liebe Mühe. Eine dieser Situationen führte in der 7. Minute zum 0:1, als nach einem Konter Kevin Feucht für Valentin Micheli ablegte, der aus halbrechter Position flach ins lange Eck traf. Wenig später wäre um ein Haar das zweite VfR-Tor gefallen, als der Ex-Rosenheimer Mario Staudigl die Kugel per Flachschuss an den linken Pfosten setzte (23.).

Als Danijel Majdancevic in der 36. Minute nach einer Freistoßflanke von Luftetar Mushokolaj mit dem Kopf zur Stelle war und aus kurzer Entfernung das 1:1 erzielte, sollte dies einen Wendepunkt in der Partie markieren. Plötzlich war ein großer Bruch im Garchinger Spiel – und Rosenheim gehörig am Drücker. VfR-Keeper Joey Brenner konnte einen Mushkolaj-Freistoß gerade noch mit den Fäusten klären (41.), dann hatte „Matze“ Heiß gleich zweimal, einmal per Kopf (41.) und einmal per Fuß (45.+1), die Chance zur Rosenheimer Führung.

Nach dem Pausentee ging es im selben Muster weiter: Die Corox-Elf blieb klar tonangebend und jubelte in der 48. Minute über die vermeintliche Führung. Doch das Gespann um Drittliga-Referee Wolfgang Haslberger entschied – wohl zurecht – auf Abseits. Eine Minute später parierte Brenner stark gegen Laurin Demolli (49.). Der Neuzugang aus Unterhaching hatte in der 61. Minute die nächste Großchance für die Gastgeber, ehe er klasse für Majdancevic vorbereitete, der aus kurzer Distanz zur inzwischen mehr als verdienten Führung für die Sechziger einschoss – 2:1 (66.).
Wer nun glaubte, jetzt käme das große Aufbäumen des VfR, wurde enttäuscht. Vielmehr hatte Mushkolaj in der 74. Minute sogar das dritte Rosenheimer Tor auf dem Schlappen. Sein Schuss aus spitzem Winkel ging vorbei – allerdings hatte der Schweizer den deutlich besser postierten Nicolai Madsen am Elfmeterpunkt glattweg übersehen.

„In der ersten halben Stunde hat es meine Mannschaft sehr ordentlich gemacht. Nach dem Ausgleich sind wir jedoch eingebrochen. Dass uns das schon wieder passiert ist, ist mir unerklärlich und auch sehr enttäuschend. Rosenheim hat das Spiel verdientermaßen gedreht“, konstatierte VfR-Coach Philipp Bönig. 1860-Coach lobte den Charakter seines Teams und bilanzierte: „Wir haben unsere Anlaufzeit gebraucht, aber es dann wie in Eichstätt letzte Woche richtig gut gemacht. Ich bin sehr stolz auf mein Team, das sich die drei Punkte hart, aber verdient erarbeitet hat.“

Das Spiel in der Statistik:

TSV 1860 Rosenheim – VfR Garching 2:1 (1:1)TSV 1860 Rosenheim: Goia – Köhler, Heiß, Lenz, Sattelberger – Moser, Madsen – Demolli (89. Linner), Hölzl (74. Neumeier), Majdancevic – Mushkolaj (83. Shabani) – Trainer: Kasparetti.

VfR Garching: Brenner – Radau, Walter, Strohmaier (46. Topalaj), Gebhart – Staudigl (69. Krüger), Arifovic (83. Tunc), M. Niebauer, Micheli – D. Niebauer – Feucht – Trainer: Bönig.Schiedsrichter: Haslberger (Altenerding).

Tore: 0:1 (7.) Micheli, 1:1 (36.) Majdancevic, 2:1 (66.) Majdancevic.Zuschauer: 230.Gelb: Lenz, Heiß, Sattelberger, Moser, Goia / Micheli, Arifovic, Gebhart.Bes. Vorkommnisse: keine.