Rückschlag in der Vorbereitung – Keeper Alin Goia schwer verletzt

24 Jan

Seit Beginn der Woche läuft die Vorbereitung des TSV 1860 Rosenheim auf die Rückrunde der Regionalliga Bayern. Das Ziel Klassenerhalt

Es war eine Trainingssituation wie es viele gibt. Bei einer Torschusssituation prallen Keeper Alin Goia und Markus Sattelberger unglücklich zusammen. Goia bleibt schwer verletzt liegen, muss mit dem Notarzt abgeholt werden und direkt ins Rosenheimer Krankenhaus. Diagnose: mehrere Frakturen im Gesicht – Saisonende für den wichtigen Rückhalt der 60er.

„Die Mannschaft und das Umfeld war erstmal geschockt, wir wünschen Alin alles Gute,“ erzählt der Sportliche Leiter Hans Kroneck.

Mit Niklas Pfister und dem in der Winterpause verpflichteten U19 Keeper Lino Volkmer stehen aktuell zwei Keeper zur Verfügung. „Wir wollen nochmal aktiv werden am Transfermarkt, es kann so schnell gehen, wie wir bei Alin gesehen haben“ so Kroneck.

60er aktiv auf dem Transfermarkt – nächstes junges Talent wechselt nach Rosenheim, drei Abschiede stehen an

21 Dez

In der Winterpause öffnet sich noch einmal das Transferfenster und der TSV 1860 Rosenheim ist hier aktiv geworden.

Mit Sam Zander verstärkt mit sofortiger Wirkung ein weiteres junges Talent den Kader der 60er. Zander ist 19 Jahre, Mittelfeldspieler und konnte bisher beim SV Seligenporten in der Bayernliga Nord seine Erfahrungen im Herrenbereich sammeln.

„Ich freu mich auf die neue Herausforderung in Rosenheim. Ich hab von dem Projekt in Rosenheim erfahren. Die Philosophie hier mit vielen jungen Spielern zu arbeiten ist großartig und hat mich gleich begeistert. Wir hatten tolle Gespräche und bin hochmotiviert hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen,“ so Zander.

„Sam ist ein talentierter junger Spieler und passt perfekt in unser Anforderungsprofil. Wir freuen uns, dass er sich uns anschließt,“ ergänzt der Sportliche Leiter Hans Kroneck.

Maxi Mayerl gehört unterdessen nicht mehr Kader der 60er. Er will sich künftig stärker um Job und Familie kümmern und kann den großen Aufwand in der Regionalliga nicht mehr leisten. Mayerl wechselt zurück in seine Heimat zum ASV Kiefersfelden.

Auch Stürmer Mike Neumeier verlässt Rosenheim. Sein Ziel ist noch unbekannt.

Fathi Eminoglu wechselt zum Kooperationspartner Sportbund Rosenheim zurück und wird dort seine Erfahrung auch für die Weiterentwicklung der Kooperation einbringen.

Die 60er starten am 18. Januar in die Vorbereitung für die Rückrunde. Den letzten Feinschliff holt sich die Mannschaft dann Mitte Februar bei ihrem einwöchigen Trainingslager in der Türkei. Als Auftaktgegner nach der Winterpause erwarten die Rosenheimer dann am 7. März den 1. FC Nürnberg zwei zum ersten Heimspiel im Jahnstadion.

„Wir setzen weiter auf unsere Jugend“ – 60er verlängern Verträge mit „jungen Wilden“

20 Dez

Sattelberger, Merdan und Albrich langfristig an den Verein gebunden

Die 60er setzen ein klares Zeichen für ihren Weg und haben die Verträge der „jungen Wilden“ Markus Sattelberger, Yannick Albrich und Adel Merdan bis 2023 verlängert.

„Für mich wars ganz klar hier zu verlängern. Wir dürfen uns hier Schritt für Schritt weiterentwickeln, bekommen unsere Einsatzchancen. Ich bin sehr gern Teil dieses Wegs und der Teil der 60er Familie“ sagt Markus Sattelberger mit seinen 19 Jahren.

Es ist mein erstes Jahr im Herrenbereich, die Umstellung war enorm vom Jugendfußball zum Erwachsenenfußball. Vor allem physisch muss ich mich weiterentwickeln. Wir werden hier super unterstützt und begleitet. Ich finde wir sind auf einem richtig guten Weg,“ ergänzt der ebenfalls 19 jährige Yannick Albrich.

Der 20jährige Adel Merdan ist bereits in seiner zweiten Saison in der Regionalliga Bayern, nach einer schweren Verletzung kommt auch er immer besser in Schwung und kann sich in dieser Liga beweisen.

„Wir setzen auf unsere eigenen Jungs. Gehen unseren Weg konsequent weiter junge talentierte Spieler zu entwickeln. Hier passt unsere Kooperation mit der SpVgg Unterhaching perfekt, es gibt einen intensiven know-how Austausch. Wir sind die Anlaufstelle Nummer 1 in der Region für alle jungen Talente“, so der sportliche Leiter Hans Kroneck.

Die Entwicklung im Jugendbereich der 60er ist absolut positiv. Sowohl die Qualität der Ausbildung als auch die hohen Ligen im Jugendbereich lassen noch spannende Entdeckungen in den nächsten Jahren zu.

5 Dez

Die große Fußballfamilie des TSV 1860 Rosenheim war heute zu ihrer Jahresabschlussfeier in den tollen Räumlichkeiten des Partners Camba Bavaria. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern von der SpVgg Unterhaching und des Sportbund Rosenheim wurden wir großartig bei Camba verwöhnt. Natürlich waren … Read More »

Unfassbares Spiel – knappe Niederlage in Schweinfurt

2 Dez

„Mit jeder Minute und jedem Gegentor mehr hatten wir ein schlechteres Gefühl!“ Thomas Kasparetti, Trainer des Fußball-Regionalligisten 1860 Rosenheim versuchte rund 45 Minuten nach einem historischen Spiel, das zu erklären, was da passiert war.

Schweinfurt– Seine Rosenheimer, die auf Matthias Heiß verzichten mussten, tanzten noch in der 65. Minute, standen vor einem Sensations-Kantersieg und führten beim Favoriten in Schweinfurt sensationell mit 3:0. Am Ende von 96 aufregenden Minuten saßen die Sechziger doch konsterniert auf dem tiefen Rasen des Schweinfurter Willy-Sachs-Stadions. Was war passiert?

„Nach dem ersten Gegentor hatten wir gehörig Respekt, sind immer tiefer gefallen“, erkannte der Trainer der Gäste, der gewiss nach dem 3:0 seiner Elf nach einem Konter durch Laurin Demolli, der aus Abseitsposition auf Luis Zwick zulaufend den FC 05-Keeper herrlich überlupfte, auch an den Coup glaubte. Kurz zuvor hatte Georg Lenz nach einer Ecke Zwicks Unsicherheit ausgenutzt. Und AchitpolKeereerom traf bereits kurz vor der Pause zum 0:1 in einem verrückten Spiel mit bereits vor der Gästeführung einem Pfostenschuss von Tim Danhof und dem zweiten durch Stefan Kleineheismann gleich danach.

Verrückt, dass mit der Einwechslung des Schweinfurters Florian Pieper und einer damit verbundenen Systemumstellung erst die zwei weiteren Rosenheimer Tore fielen und auch Pieper den Pfosten traf. Verrückt auch deshalb, weil alles, was der 26-Jährige, der letzte Saison nur ein Tor erzielte, anfasste, zu Gold wurde. Oder anders ausgedrückt: Jeder Ball passte. Kopfbälle zum 1:3 und zum 2:3 machten neue Hoffnungen, beim 3:3 schon in der 91. Minute rutschte Pieper der als Flanke gedachte Ball ab und senkte sich in den Winkel. Und als ob damit noch nicht genug wäre, traf der Stürmer auch noch in der 95. Minute zum 4:3. So lange wurde gespielt, weil sich die Rosenheimer bei allen ruhenden Aktionen ziemlich viel Zeit nahmen.

„Da komme ich rein und wir fressen erstmal zwei Dinger…“, gab der Matchwinner anfangs schlechte Gedanken zu. „Aber wir haben uns reingearbeitet, waren qualitativ klar besser. Das war ein Mentalitätsspiel, das wir letzte Saison sicherlich nicht gewonnen hätten“, so Pieper. Doch vor allem unter dem neuen Trainer Tobias Strobl klappt es halt. Vier Spiele, vier Siege, 14:3 Tore – im Vergleichskampf mit Hansi Flick, der mit ihm bei Bayern München übernahm, hat der Rosenheimer Ex-Coach seit Samstagabend nun die Nase vorne. „Wahnsinn, was wir auf den Rasen gezaubert haben“, sprach der 32-Jährige von einem „mega Gefühl“

Anders die Gäste: „So eine Partie wird auch im Kopf entschieden. Irgendwann glaubt man nicht mehr an die 60 Minuten, in denen wir dagegen halten konnten. Da weiß man dann beim Gegner, dass nach dem 3:3 auch noch das 4:3 geht. Da kamen viele lange Bälle in den 16er, die wir im Keim schon hätten ersticken müssen. Doch das haben wir nicht geschafft“, analysierte Thomas Kasparetti. Emotional angeschlagen gab er gleich nach der Partie aber zu, schon registriert zu haben, was Schweinfurt investiert hatte für die Wende.

„Ich bin trotzdem unheimlich stolz auf die Mannschaft und die Leistung, die sie hingelegt hat.“ Fair gab Rosenheims Trainer, das Spiel im Gesamten betrachtend, zu: „Das ist doch der Grund, warum wir den Fußball so sehr lieben!“

Auch die U19 der Rosenheimer verlor nahezu parallel auf dem Kunstrasenplatz im Willy-Sachs-Stadion. Sogar mit 0:3. Wenigstens aber musste sich die A-Jugend des TSV 1860 keine dramatische Wende verdauen…

1860 Rosenheim:Pfister – Köhler, Moser, Lenz, Mayerl – Shabani, Madsen – Linner, Demolli (78. Merdan), Mushkolaj (76. Neumeier) – Keereerom (90.+2 Albrich); Trainer: Kasparetti.

Tore: 0:1 (39.) Keereerom, 0:2 (63.) Lenz, 0:3 (65.) Demolli, 1:3, 2:3, 3:3, 4:3 (71., 84., 91., 90.+5) Pieper.

Schiedsrichter: Tobias Wittmann (Wendelskirchen).

Zuschauer: 849

Quelle: OVB