1860 Rosenheim mit Heimspiel am Freitagabend – Mit „richtig gutem Gefühl“ gegen Heimstetten nachlegen

15 Aug

Die gute Leistung aus dem Spiel beim 1. FC Nürnberg II (3:1) bestätigen und punktemäßig nachlegen – so lautet die Devise für den TSV 1860 Rosenheim, der am 7. Regionalliga-Spieltag am Freitagabend, 19 Uhr, im Jahnstadion auf den SV Heimstetten trifft.
Die Aufgabe gegen den derzeitigen Tabellenletzten, der bis dato allerdings ein Spiel weniger absolviert hat, wird für die Corox-Elf allerdings mit Sicherheit alles andere als einfach. Heimstetten kam nach drei Auftaktniederlagen zuletzt immer besser in Fahrt.

Zuhause gab es einen klaren 3:0-Erfolg gegen Aufsteiger TSV Rain und bei
Aufstiegsanwärter Schweinfurt musste sich das Team von Trainer Christoph Schmitt nur knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Dementsprechend warnt auch Rosenheims Trainer Thomas Kasparetti: „Wir sind mahnend durch die Woche gegangen. Heimstetten ist nicht gut gestartet, aber hat zuletzt einen immer besseren Eindruck hinterlassen. Ich denke aber, dass unsere Jungs einen guten Fokus auf das Spiel haben werden.“
Im Training unter der Woche wurde weiter an der Kompaktheit und der Automatisierung der Abläufe gearbeitet. Ein Augenmerk wurde auch auf den Ausbau der taktischen Flexibilität gelegt, nachdem die Sechziger in Nürnberg erstmals in dieser Saison von einer Dreier- auf eine Viererkette in der Abwehr umgestellt hatten. „Die Mannschaft ist mit der Systemumstellung richtig gut klar gekommen. Wir sind dadurch deutlich flexibler geworden und können uns so besser auf den Gegner einstellen“, sagt Kasparetti.
Zur personellen Besetzung der Startelf wollte der Chefcoach noch nicht zu viel verraten. Erfreulich ist allerdings, dass Adel Merdan nach langer Verletzungspause inzwischen wieder voll am Mannschaftstraining teilnehmen kann. „Das freut mich sehr für ihn, allerdings ist er noch keine Option für den Kader am Freitag“, so Kasparetti. Auch bei Kapitän Matthias Heiß läuft der Reha-Prozess nach Plan. Spätestens Ende August sollte
der Abwehrchef so weit sein, um wieder voll mit dem Team trainieren zu können.

„Wir haben ein richtig gutes Gefühl derzeit“, gab sich Kasparetti abschließend sehr positiv im Hinblick auf die Freitagspartie. Das große Ziel ist natürlich der zweite Sieg in Folge, um damit möglicherweise schon in einer frühen Saisonphase ein kleines Polster auf die hinteren Tabellenplätze aufbauen zu können.

TSV 1860 Rosenheim gastiert beim 1. FC Nürnberg II

8 Aug

Mit Pokal-Rückenwind ins Duell mit dem Spitzenreiter

Eine schwere Auswärtsaufgabe erwartet den TSV 1860 Rosenheim am 6. Regionalliga-Spieltag. Die Sechziger gastieren am Samstag, 14 Uhr, beim bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter 1. FC Nürnberg II.

„Gegen den Tabellenführer haben wir nichts zu verlieren und können nach dem Pokalerfolg befreit aufspielen“, sagte Abteilungsleiter Franz Höhensteiger im Hinblick auf die Partie im Max-Morlock-Stadion. Trotz einer fast 400 Kilometer langen und strapaziösen Anreise hatte sich die Corox-Elf am Mittwochabend mit 3:1 beim Landesligisten Kickers Selb durchgesetzt. Mann des Abends war dabei Abwehrspieler Alexis Fambo, der sich gleich doppelt in die Torschützenliste eintragen konnte.

Beim Gastspiel am Valznerweiher wird es jedoch in erster Linie darum gehen, dass hinten zunächst mal wieder die „Null“ steht. Zuletzt hatten die Rosenheimer nämlich nicht nur zwei Liga-Pleiten in Folge kassiert (3:5 in Illertissen, 0:4 gegen Schweinfurt), sondern dabei auch neun Gegentore schlucken müssen – eindeutig zu viel, um in der Regionalliga punkten zu können.

Allerdings gehen die Sechziger als krasser Außenseiter in die Partie gegen die U21 des Zweitligisten, die von keinem geringeren als Club-„Legende“ Marek Mintal trainiert wird. Die Franken haben in den bisherigen fünf Saisonspielen bereits 13 Punkte gesammelt und grüßen derzeit von der Spitze in der Tabelle. Hinzu kommt, dass Profi-Reserven bekanntlich nicht am Pokal teilnehmen dürfen und die Nürnberger somit ausgeruht in die Partie gehen können. „So eine Belastung wie im Pokal steckt den Spielern natürlich in den Knochen“, räumte Höhensteiger ein, stellte aber auch gleichzeitig klar, dass man durch den Erfolg im Fichtelgebirge auch wieder Selbstvertrauen habe tanken können.

In personeller Hinsicht hat Trainer Thomas Kasparetti derzeit die Qual der Wahl. Bis auf Kapitän Matze Heiß und Adel Merdan (Rekonvaleszenz) sind alle Mann fit und einsatzfähig. „Natürlich hängen die Trauben in Nürnberg hoch, aber dennoch wollen wir dort natürlich etwas mitnehmen“, sagte der Sportliche Leiter Hansjörg Kroneck.

Mit welcher Ausrichtung und Taktik das genau gelingen soll, wird wohl erst kurzfristig entschieden. In einem Testspiel gegen Unterhachings U19 und jetzt im Pokalspiel in Selb setzte das Trainerteam erstmals auf eine Viererkette – „für mehr Variabilität in unserem Spiel“, wie Kroneck weiter erklärte, nachdem die Sechziger in den bisherigen Ligaspielen immer mit einer Dreierkette aufgelaufen waren. „Der Trainer wird dies nach seiner Gegneranalyse entscheiden. Einen Punkt würde ich vorab aber auf jeden Fall unterschreiben“, so Kroneck.

60er wollen Heimserie beibehalten

1 Aug

Am Freitag, 2. August, gastiert mit dem FC Schweinfurt eine absolute Spitzenmannschaft der Regionalliga Bayern im Rosenheimer Jahnstadion. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Die „Schnüdel“, wie der FC Schweinfurt auch genannt wird, gehen mit hohen Ambitionen in die aktuelle Regionalliga-Saison, werden als Aufstiegsaspirant gehandelt. Noch dazu steigt in dieser Saison erstmals der Meister aus Bayern direkt in die 3. Liga auf, ohne durch die Unwägbarkeiten der Relegation zu müssen. Nach vier Spielen rangieren sie aktuell auf Platz 4 der Tabelle.

Dabei musste der FC Schweinfurt am Wochenende eine überraschende Niederlage beim Aufsteiger TSV Rain hinnehmen. Trainer Timo Wenzel kritisierte seine Mannschaft danach. „Das war eine verdiente Niederlage, die uns so nicht passieren darf“, so der Coach. „Unseren kommenden Gegner Rosenheim dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen“, mahnt Wenzel.

Auch die 60er gehen mit einer Packung ins Spiel. In Illertissen gab es bei der 3:5 Niederlage nichts zu holen. Das Spiel wurde unter der Woche intensiv aufgearbeitet und analysiert.

60er Coach Thomas Kasparetti sieht die Rollen ganz klar verteilt: „Die Favoritenrolle liegt eindeutig bei Schweinfurt. Sie haben eine Mannschaft mit hoher Qualität und großer Erfahrung. Auch wenn sie bisher noch nicht so erfolgreich wie gewünscht ihre Spiele gestalten konnten haben sie vor allem in der Offensive hohe Qualitäten. Wir werden besonders Stürmer Adam Jabiri im Auge behalten.“

Über das eigene Spiel äußert sich Kasparetti so: „Die Niederlage in Illertissen haben wir gut verarbeitet und eingeordnet. Die nötige körperliche Frische haben wir wieder und werden mutig und aggressiv auftreten. Wir wollen der hohen Qualität des Gegners läuferisch und kämpferisch dagegenhalten und Schweinfurt das Spiel so schwer wie möglich machen.“

Ein Wiedersehen gibt es mit dem Ex-Rosenheimer Pius Krätschmer, der zu dieser Saison von der Mangfall nach Unterfranken gewechselt ist und im Schweinfurter Team mittlerweile eine feste Rolle spielt.

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim – Fördercampus on Tour!

31 Jul

55 Spieler und Eltern der Nachwuchsabteilung des TSV 1860 Rosenheim besuchten am heutigen Dienstag den Audi Cup 2019 in der Münchner Allianz Arena.

Der jungen Rothosen sahen spannende Spiele zwischen:

🇪🇦Real Madrid – Tottenham🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿

🇩🇪Bayern München – Fenerbahce🇹🇷

Ein besonderer Abschluss bevor es jetzt entgültig in die Sommerpause geht.

Jugendfußball beim TSV 1860 Rosenheim – Sommercamp der Rothosen

28 Jul

Ein tolles Sommercamp ging am Sonntag Abend zu Ende. 60 Jungs und Mädchen aus dem Landkreis zeigten über drei Tage ihr ganzes können.

Neben intensiven Techniktraining, standen auch Zweikampf und viel Torschuss auf dem Trainingsplan.

Auch viele spannende Spiele mit tollen Leistungen zeigten die Nachwuchskicker.

Das besondere Highlight war sicher die Mini-WM am Sonntag Nachmittag. Die Kids zeigten an allen Tagen vollen Einsatz. Mittags wurden alle Campteilnehmer immer bestens versorgt und konnten wieder richtig Gas geben. Ein großes Dankeschön geht an das Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf für die tolle Gastfreundlichkeit.

Zum Ende des Tages vergaben die Trainer noch zahlreiche Ehrungen und verabschiedeten die Kindern in die Sommerferien.

Wir bedanken uns bei allen Eltern und Kinder für die Teilnahme am Feriencamp des TSV 1860 Rosenheim und freuen uns bereits jetzt schon auf das Ostercamp 2020!